Literatur
«Die Erkundung der Welt»: Berichte aus fernen Ländern

München (dpa) - Sie entdeckten, eroberten und erforschten die Welt: Männer wie Marco Polo, Vasco da Gama oder Christoph Kolumbus drangen auf neue Kontinente vor und erweiterten mit ihren Reisen das Wissen und die Vorstellungswelt der Europäer.

Dienstag, 22.09.2015, 09:04 Uhr aktualisiert: 22.09.2015, 09:08 Uhr
Die Grabstätte von Christoph Kolumbus in der Kathedrale in Sevilla.
Die Grabstätte von Christoph Kolumbus in der Kathedrale in Sevilla. Foto: Bernd Thissen

Neben den großen Namen gibt es auch zahlreiche weniger bekannte Missionare, Kaufleute oder Wissenschaftler, denen wir wichtige Erkenntnisse aus fernen Ländern verdanken. In dem Buch «Die Erkundung der Welt» versammelt der Hamburger Historiker Jürgen Sarnowsky Entdeckungsreisen von Marco Polo bis Humboldt. Einen Schwerpunkt legt er dabei auf die Reiseberichte der Entdecker.

Kreisten die ersten Aufzeichnungen noch mehr um religiöse Motive, so kamen bald wirtschaftliche Aspekte hinzu. Nachrichten über sagenhafte Goldvorkommen machten die Runde. Auch ethnologische Interessen spielten bei den Chronisten eine große Rolle. Schließlich nahmen die Berichte zunehmend wissenschaftlichen Charakter an. Ein Buch, das uns die Anfänge der Globalisierung besser verstehen lässt.

- Jürgen Sarnowsky: Die Erkundung der Welt. Die großen Entdeckungsreisen von Marco Polo bis Humboldt, C.H. Beck Verlag , München, 244 Seiten, 19,95 Euro, ISBN 978-3-406-68150-9

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