200. Geburtstag
Frankfurt zeigt Clara Schumann als «moderne Frau»

Nicht nur als Pianistin hat Clara Schumann sich einen Namen gemacht. Eine Schau in Frankfurt/Main zeichnet ihre Lebensleistung nach.

Montag, 15.04.2019, 14:31 Uhr
Gipsentwurf einer Marmorbüste der Musikerin Clara Schumann, den Friedrich Christoph Hausmann im Jahr 1896 schuf.
Gipsentwurf einer Marmorbüste der Musikerin Clara Schumann, den Friedrich Christoph Hausmann im Jahr 1896 schuf. Foto: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main (dpa) - Clara Schumann (1819–1896) gilt als eine der bedeutendsten Pianistinnen des 19. Jahrhunderts. Sie war auch Komponistin, Unternehmerin, Musikpädagogin - und Mutter von acht Kindern.

Zum 200. Geburtstag der Ehefrau von Robert Schumann beleuchtet eine Ausstellung in Frankfurt (16. April bis 26. Januar 2020) die letzten 18 Jahre im bewegten Leben der Künstlerin. Sie war nach dem frühen Tod ihres Ehemanns von Düsseldorf an den Main gezogen, wo sie an das neugegründete Hoch'sche Konservatorium berufen wurde.

Unter dem Titel «Clara Schumann. Eine moderne Frau im Frankfurt des 19. Jahrhunderts» richtet im Institut für Stadtgeschichte die Schau ihren Fokus auf die Lebensleistung der Pianistin, die mit großer Disziplin und Energie Familie und Beruf meisterte.

Sie prägte maßgeblich das kulturelle Leben in der Handelsstadt, die damals einen großen Aufschwung erlebte.

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