Promi-Maskerade
Marcus Schenkenberg bei «The Masked Singer» enttarnt

Als das Eichhörnchen bei «The Masked Singer» seine Maske noch trug, waren die Spekulationen wild: Könnte David Hasselhoff darunter stecken? Tatsächlich war es das Model Marcus Schenkenberg - den längst nicht alle kennen.

Freitag, 19.07.2019, 12:17 Uhr aktualisiert: 19.07.2019, 12:20 Uhr
Marcus Schenkenberg muss seine Mutter jetzt nicht mehr anlügen.
Marcus Schenkenberg muss seine Mutter jetzt nicht mehr anlügen. Foto: Marcel Kusch

Köln (dpa) - Nach der Enttarnung des schwedischen Topmodels Marcus Schenkenberg als «Eichhörnchen» in der Prosieben-Show «The Masked Singer» laufen die Diskussionen im Internet auf Hochtouren.

«Marcus Schenkenberg? Muss man den kennen?», schrieb ein Twitter-Nutzer am Freitag nach der Entscheidung. «War nicht die Rede von 'Stars' unter den Masken?», fragt sich ein anderer. Viele Zuschauer scheinen den 50-jährigen Schenkenberg, der aktuell in Los Angeles lebt, vor seiner Enthüllung nicht gekannt zu haben.

Bereits nach der vergangenen Sendung, in der der Schauspieler Heinz Hoenig (67) seine Maske fallen ließ, hatte es ähnliche Kritik gegeben. Insbesondere die jüngeren Zuschauer tun sich schwer mit den zuletzt enthüllten Kandidaten. «The Masked Singer» hat bei der Altersgruppe unter 30 ein großes Publikum.

Der vier Wochen lang im Eichhörnchenkostüm verkleidete Schenkenberg erhielt am Donnerstag im Publikums-Voting die wenigsten Stimmen und musste deshalb beim Ausscheiden aus der Sendung am Donnerstag in Köln die Maske abnehmen. Er sei traurig und froh zugleich, sagte Schenkenberg nach der Show. «Am schwierigsten war es, meine Mutter anzulügen», sagte er.

In der von Matthias Opdenhövel moderierten Live-Sendung aus Köln sind nun noch sechs Promis dabei, die in den verbleibenden zwei Shows nach und nach demaskiert werden. Neben Schauspieler Hoenig («Das Boot») mussten zuvor bereits No-Angels-Sängerin Lucy Diakovska und die frühere «GZSZ»-Schauspielerin Susan Sideropoulos ihre Masken fallen lassen.

Trotz der Kritik aus dem Netz fährt die Sendung weiterhin gute Einschaltquoten ein: Insgesamt sahen am Donnerstag 3,12 Millionen Zuschauer die Sendung, das ist ein Marktanteil von 12,9 Prozent - und ein erneuter Zugewinn - diesmal um 100.000 Zuschauer.

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