Drama
«Pferde stehlen»: Bildmächtige Romanverfilmung

Einen 67-jährigen Witwer holt die Vergangenheit ein, als er einen alten Bekannten trifft. Die Begegnung weckt Erinnerungen, die in die Nachkriegszeit zurückreichen.

Montag, 18.11.2019, 11:46 Uhr aktualisiert: 18.11.2019, 11:50 Uhr
Tronds Vater (Tobias Santelmann) und Jons Mutter (Dabica Curcic) haben ein Verhältnis.
Tronds Vater (Tobias Santelmann) und Jons Mutter (Dabica Curcic) haben ein Verhältnis. Foto: -

Berlin (dpa) - Trond Sander ist 67 Jahre alt, Witwer, gerade hat er sich ein Haus in der norwegischen Einöde gekauft. Hierhin will er sich zurückziehen, als die Vergangenheit ihn einholt. Er erkennt seinen Nachbarn Lars wieder, beide verbindet eine Geschichte, die Jahrzehnte zurückreicht.

Damals verbrachte der 15 Jahre alte Trond den Sommer 1948 mit seinem Vater in einer Hütte nahe der norwegisch-schwedischen Grenze. Eine Zeit, die sein Leben verändert und geprägt hat. Der Film «Pferde stehlen» von Hans Petter Moland basiert auf dem gleichnamigen Roman von Per Petterson. Als alter Mann blickt Trond (Stellan Skarsgård) auf den Sommer in der Nachkriegszeit zurück. «Pferde stehlen» erzählt von der Fragilität des Lebens, von Verlust und Enttäuschungen, von Liebe und Einsamkeit.

Pferde stehlen - Ut og stjæle hester, Norwegen/Schweden/Dänemark 2019, 122 Min., FSK ab 12, von Hans Petter Moland, mit Stellan Skarsgård, Bjørn Floberg, Tobias Santelmann, Jon Ranes, Danica Curcic, Pål Sverre Hagen

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