TV-Tipp
Der Ranger - Paradies Heimat

Ende 2018 hat er auf dem TV-Bildschirm als Ranger im Nationalpark Sächsische Schweiz angefangen. Zwei Mal schon hat Jonas mehr als nur Flora und Fauna gerettet - nun gibt es weitere Folgen.

Freitag, 03.01.2020, 00:01 Uhr aktualisiert: 03.01.2020, 05:03 Uhr
Ranger Jonas Waldek (Philipp Danne) (l) mit Torsten Schrader (Götz Schubert).
Ranger Jonas Waldek (Philipp Danne) (l) mit Torsten Schrader (Götz Schubert). Foto: Jens-Ulrich Koch

Bad Schandau (dpa) – «Noch’n Stück nach hinten», sagt Robin und schaut eiskalt dabei. Maxi ist anzumerken, dass sie sich unwohl fühlt. Kurz vorher hat der Junge der Tochter seines baldigen Stiefvaters das Smartphone aus der Hand gerissen, als sie im Tal ein Selfie machen wollte - und sie auf den Felsen getrieben für ein Foto mit Elbsandsteingebirge-Panorama. Nur Sekunden später stürzt sie ab.

Es ist der erste Einsatz von Jonas (Philipp Danne), Nationalparkhüter in der Sächsischen Schweiz, in der neuen Folge «Entscheidungen» der ARD-Reihe «Der Ranger - Paradies Heimat», die am Freitag (03.01.) um 20.15 Uhr im ERsten läuft. Sie wird von der neue deutsche Filmgesellschaft mbH (ndF) im Auftrag der ARD Degeto und des MDR produziert.

Kaum hat der Naturbursche mit Superman-Qualitäten dieses Problem gelöst, warten weitere: Liebesdramen, familiäre Verwicklungen, Brände und sogar eine Flugzeug-Bruchlandung im Wald. Die neuen Geschichten um die Bewohner von Hof Waldek – das Zuhause von Jonas, Mutter Monika (Heike Jonca) und Schwägerin Rike (Eva-Maria Grein von Friedl) -, sind eingebettet in Naturbilder der bizarren Felslandschaft, die schon die Romantiker im 19. Jahrhundert fesselte und inspirierte: die Bastei, die Schrammsteine, der Lilienstein oder die Festung Königstein bei Tag, Sonnenauf- und -untergang oder aus der Vogelperspektive.

Am Boden indes scheint Unternehmer Karl Nollau (Matthias Brenner) jedes Mittel recht, um das Waldstück von Jonas und seiner verwitweten Schwägerin für den Bau eines Luxusresorts mit Bio-Image und Baumhäusern zu bekommen. Jonas aber träumt von einer Urwaldzone mitten in Europa. Allerdings drücken die finanziellen Schwierigkeiten des Waldek’schen Sägewerks die Familie. Da umgarnt Nollau Monika, seine alte Jugendliebe, und Jonas wittert Gefahr. Dabei erfordert sein eigenes Glück mit Wildtierbiologin Emilia (Liza Tzschirner) eigentlich alle Aufmerksamkeit.

Kaum aber fasst der Power-Ranger einen Gedanken in eigener Sache, piept das Funkgerät. «Bin unterwegs!»: die Patchwork-Familie um Maxi und Robin, der lieber mit seinem Vater Urlaub machen würde, ein tollwütiger Fuchs, Rikes Arbeitsunfall, ein Brand, sein verliebter Neffe oder ein dubioser Transportflug, mit dem Pilot Maik (Martin Gruber) ein teures Krebsmedikament für seine Frau finanzieren will. Die heile Welt zwischen den Sandsteinfelsen bekommt stets nur zarte Risse, und selbst der harte Geschäftsmann Nollau wird, übermannt von seinen Gefühlen, zum Rosenkavalier.

Während Jonas, der nach dem Tod seines Bruders aus Kanada zurück nach Hause gekommen war und bleiben will, reicht Emilia die Fauna der Sächsischen Schweiz nicht. Auch die jungen Seeadler, die Jonas ihr im Nest auf einem Baum zeigt, können sie nicht überzeugen.

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