Kriminalroman
Tod eines Pianisten: «Römisches Finale»

Am Anfang ein erschossener Musiker, offenbar kein unbeschriebenes Blatt. Kommissar Di Bernardo ermittelt in der Welt der Klassik.

Mittwoch, 22.01.2020, 15:44 Uhr aktualisiert: 22.01.2020, 15:46 Uhr

Berlin (dpa) – Die Welt der klassischen Musik liefert den Rahmen in Natasha Korsakovas Krimi «Römisches Finale». Der Roman beginnt mit dem Tod des Konzertpianisten Emile. Er wurde erschossen, außerdem wurde seine Hand zertrümmert.

Mit der Aufklärung des Falles wird Kommissar Di Bernardo beauftragt, der bereits in Korsakovas Debütroman «Tödliche Sonate» einen Fall mit Bezug zur klassischen Musik gelöst hatte. Schon bald stellt der Kommissar fest, dass viele Menschen schlecht auf den Pianisten zu sprechen waren. Dieser führte offenbar ein ausschweifendes Doppelleben, stand vor der Trennung von Ehefrau und Geliebtem sowie vor vielen Veränderungen in seinem Leben.

Während der Kommissar sich nach und nach durch diese Hintergründe arbeitet, eröffnet sich den Lesern eine weitere Dimension. In Rückblenden taucht immer wieder eine Mafia-Familie auf, die noch eine Rolle spielen wird. Korsakova bettet die Handlung in die überzeugend dargestellte Welt der klassischen Musik ein, die sie als Violonistin aus erster Hand kennt.

- Natasha Korsakova: Römisches Finale. Heyne Verlag, München, 375 Seiten, Euro 12,99, ISBN 978-3-453-42363-3

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