Überraschung
Raab verspricht für ESC-Ersatz «eine echte Legende»

Der Fernsehproduzent wirbt für seine Show, nennt aber noch längst nicht alle Namen der Mitwirkenden. Vor allem, wer mit dem deutschen Beitrag ins Rennen gehen wird, behält er vorerst für sich.

Mittwoch, 13.05.2020, 14:45 Uhr aktualisiert: 13.05.2020, 14:48 Uhr
Der Entertainer Stefan Raab will das Publikum am Sonntag überrschen.
Der Entertainer Stefan Raab will das Publikum am Sonntag überrschen. Foto: Matthias Balk

Köln (dpa) - Stefan Raab verspricht für die von ihm produzierte ESC-Ersatzshow «eine echte Legende» als deutschen Beitrag.

Einen konkreten Namen nannte er in einem am Mittwoch veröffentlichten Gespräch mit dem Sender ProSieben zwar nicht - der Künstler werde aber «alle bisherigen deutschen Teilnehmer an europäischen Musikwettbewerben künstlerisch und charakterlich» überstrahlen. «Dazu sieht er auch noch unglaublich gut aus», erklärte Raab vielsagend. Und: Auch die restliche Teilnehmerliste habe «sich gewaschen».

Der von Raab (53) erfundene «Free European Song Contest» wird an diesem Samstag (16. Mai, 20.15 Uhr) auf ProSieben ausgestrahlt. Er soll den wegen der Corona-Pandemie abgesagten echten Eurovision Song Contest ersetzen. Auch die ARD plant an dem Abend ein entsprechendes Programm. Von Raabs Wettbewerb ist bekannt, dass es 15 Teilnehmer geben wird. Die Namen sind aber noch geheim. Am Ende soll quer durch Europa geschaltet werden, um die Punkte einzusammeln.

Zumindest für diese Zeremonie verriet Raab nun erste Namen. Für Polen werde der Fußballer Lukas Podolski (34) die Punkte verkünden, für Irland der Musiker Angelo Kelly (38). Für Großbritannien melde sich das Spice Girl Melanie C (46). Raab sagte, er nehme die Sache sehr ernst. «Wenn es als einzige Lösung einer Krise erscheint aufzugeben, dann ist der beste Zeitpunkt für die Geburtsstunde von etwas Neuem. Etwas, das den Blick nach vorne richtet und aus der Not eine Tugend macht.»

Raab hat sich vor Jahren vom Bildschirm zurückgezogen und tritt öffentlich nur noch selten in Erscheinung. Auf die Frage, ob man am Samstag einen Auftritt vor der Kamera erwarten kann, hatte ProSieben erklärt: «Seine Karriere vor der Kamera hat er 2015 beendet.»

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