Corona-Krise
Friedenspreisträger Amartya Sen kommt nicht nach Frankfurt

Der indische Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph kann die Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen. Er wird deshalb live zur Verleihung in der Frankfurter Paulskirche zugeschaltet.

Mittwoch, 23.09.2020, 16:06 Uhr aktualisiert: 23.09.2020, 16:08 Uhr
Der indische Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph Amartya Sen kann aufgrund der Corona-Lage den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels nicht persönlich entgegennehmen.
Der indische Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph Amartya Sen kann aufgrund der Corona-Lage den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels nicht persönlich entgegennehmen. Foto: Anindito Mukherjee

Frankfurt/Main (dpa) - Amartya Sen wird den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in diesem Jahr nicht persönlich entgegennehmen.

«Aufgrund der Einreisebeschränkungen und des Gesundheitsrisikos durch die Corona-Pandemie wird der Preisträger zur Preisverleihung live in die Paulskirche zugeschaltet», teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Mittwoch mit.

Der 1933 in Indien geborene Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph lebt in den USA. Der Friedenspreis wird zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse, am 18. Oktober, verliehen. Die angesehene Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert. Geehrt werden Persönlichkeiten, die in Literatur, Wissenschaft oder Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen haben.

Am Donnerstag zuvor wird es ein digitales Pressegespräch geben.

© dpa-infocom, dpa:200923-99-679327/2

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