Aus der Finanzwelt
Nie wieder Zinsen? Ein Buch übers Geld

Die Welt ändert sich derzeit sehr schnell. Das gilt auch für Finanzen. Alexander Hagelüken zeigt die Hintergründe für diese mqanchmal verstörenden Entwicklungen auf.

Dienstag, 24.11.2020, 16:41 Uhr aktualisiert: 24.11.2020, 16:44 Uhr

München (dpa) - Steht das Ende des Bargelds bevor? Lösen Kryptowährungen Dollar und Euro ab? Wird es nie wieder Zinsen geben? Solche Fragen werden sich schon viele Sparer gestellt haben.

Tatsächlich ist in den letzten Jahren unser Bild vom Geld und finanzieller Stabilität ins Wanken geraten. Jahrhundertealte Gewissheiten wie die, dass sich sparen am Ende lohnt, wurden hinweggefegt.

Der Wirtschaftsredakteur Alexander Hagelüken zeigt in «Das Ende des Geldes, wie wir es kennen» die Hintergründe für diese verstörenden Entwicklungen auf. Er untersucht, welche Strategien Facebook und Co. mit ihren Digitalwährungen verfolgen und bricht für das Bargeld eine Lanze («Die Menschen sollen zahlen, wie sie wollen»). Er beleuchtet aber auch kritisch deutsche Mythen wie die idealisierte schwarze Null oder das Gerede von der EZB als Totengräber der Sparer.

Die wahren Gründe für die ärgerliche Niedrigzinspolitik liegen doch tiefer. Finanzbildung ist in Deutschland unterentwickelt. Dieses Buch hilft, ein bisschen mehr durchzublicken.

- Alexander Hagelüken: Das Ende des Geldes, wie wir es kennen. Der Angriff auf Zinsen, Bargeld und Staatswährungen, C.H. Beck Verlag, München, 222 Seiten, 16,00 Euro, ISBN 978-3-406-75723-5.

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