RTL-«Dschungelshow»
Bea Fiedler schwärmt von den 80ern

Das Interesse der Zuschauer an der «Dschungelshow» hält sich bislang noch in Grenzen. Aber die Kandidaten kommen langsam in Stimmung.

Dienstag, 19.01.2021, 11:38 Uhr aktualisiert: 19.01.2021, 11:40 Uhr
Die «Dschungelshow»-Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich 2015 in Hürth.
Die «Dschungelshow»-Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich 2015 in Hürth. Foto: Marius Becker

Köln (dpa) - Lagerfeuerstimmung ganz ohne Holz und Funkenflug: «Eis am Stiel»-Schauspielerin Bea Fiedler hat in der RTL-«Dschungelshow» in bester Camp-Manier aus ihrem bewegenden Leben berichtet.

Dabei schwärmte die 63-Jährige in der Sendung am Montagabend vor allem von ihren Hoch-Zeiten: «Die 80er waren die zehn schönsten Jahre in meinem Leben.» Sie berichtete von ihrem damaligen Zeitvertreib («Ich hab' mich durch die 80er durchgesoffen») und auch Nicht-Jugendfreiem. Zudem gab Fiedler Einblicke in ihr Leben als Sozialhilfeempfängerin und sagte, dass sie seit fast 20 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrem einzigen Sohn habe: «Zu Hause in meiner Wohnung weine ich jeden Tag.»

Fiedler (Selbstbeschreibung: «Vom Herzen bin ich so 19», «Man kennt mich von Film, Funk und Fernsehen») zählt mit Podcaster Lars Tönsfeuerborn (30, «Prince Charming») und Sängerin Lydia Kelovitz (30, «Deutschland sucht den Superstar») zum zweiten Trio, das für drei Tage ein kleines Holzhaus in einem Studiokomplex in Hürth bei Köln bewohnt. Weil Corona das traditionelle «Dschungelcamp» in Australien verhindert hat, zelebriert RTL die Show-Alternative. In mehreren Runden kann sich am Ende ein Kandidat die Teilnahme im kommenden Jahr bei «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus» sichern.

Bei der «Dschungelprüfungs-Tauglichkeitsprüfung» sollten die Drei innerhalb von neun Minuten Sterne an einer Schnur entlang aus Boxen fädeln, in denen Schlangen, Skorpione und Flusskrebse hausten - scheiterten aber knapp. Fiedlers Fazit: «Wir waren fett im Fernsehen, sahen geil aus und haben unsere erste Dschungelprüfung gemacht.»

Kelovitz machte ansonsten unter anderem mit extatischen Ausbrüchen samt Nasenbluten, passionierter Schwärmerei für «Dschungelarzt» Dr. Bob und einem in der Hose geschmuggelten Fläschchen Kräuterschnaps von sich reden. Tönsfeuerborn wiederum berichtete vom Suizid seiner Mutter vor 17 Jahren - und versuchte dann, für gute Stimmung zu sorgen.

Beim in der Livesendung nach Mitternacht präsentierten Zuschauervoting lag Tönsfeuerborn vor Kelovitz. Fiedler kam auf Platz drei. Noch hat das allerdings keine Konsequenzen.

Und auch der Dienstag verspricht für Fans der Show vielversprechend zu werden: Tönsfeuerborn sagte nach der Verkündung des Abstimmungsergebnisses, Fiedler mache ihn wahnsinnig. Die konterte mit markanter Raucherstimme nur trocken: «Dafür sind wir doch da.»

© dpa-infocom, dpa:210119-99-80011/5

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