Wegmarken deutscher Geschichte
Boris Becker bis Kniefall: «Globalgeschichte einer Nation»

172 Autoren und Autorinnen ganz unterschiedlicher Fachrichtungen beschreiben in knappen Aufsätzen unterschiedliche Wegmarken deutscher Geschichte, von der Urzeit bis in die Gegenwart.

Sonntag, 07.02.2021, 10:02 Uhr aktualisiert: 07.02.2021, 10:04 Uhr
Der junge deutsche Tennisspieler Boris Becker hechtet während des Turniers in Wimbledon im Juni 1985 nach einem Ball. (Archiv).
Der junge deutsche Tennisspieler Boris Becker hechtet während des Turniers in Wimbledon im Juni 1985 nach einem Ball. (Archiv). Foto: Rüdiger Schrader

München (dpa) - Am 7. Juli 1985 schlug der 17-jährige Boris Becker ein neues Kapitel deutscher Sportgeschichte auf. Mit seinem Sieg in Wimbledon begann ein Jahrzehnt, in dem das deutsche Tennisspiel Weltspitze war.

Dass der Sport in einem Buch über deutsche Geschichte gleichberechtigt neben politischen Großereignissen wie dem Fall der Mauer, dem Wirtschaftswunder oder Brandts Kniefall in Warschau steht, zeigt schon den weitgesteckten Ansatz dieser «Globalgeschichte einer Nation.»

172 Autoren und Autorinnen ganz unterschiedlicher Fachrichtungen beschreiben in knappen Aufsätzen unterschiedliche Wegmarken deutscher Geschichte, von der Urzeit bis in die Gegenwart. Besonders interessant sind dabei Themen, die etwas am Rande liegen, wie etwa «VW-Käfer in Mexiko gebaut», die «Spanische Grippe» oder «100. Geburtstag des Oktoberfestes». Deutschlands Agieren in der Welt, seine Außenwirkung, aber auch der Blick der Welt auf Deutschland sind ein wesentlicher gemeinsamer Aspekt dieses etwas anderen Deutschlandbuches.

Andreas Fahrmeir (Hg.): Deutschland. Globalgeschichte einer Nation, C.H. Beck Verlag, München, 936 Seiten, 39,95 Euro, ISBN 978-3-406-75619-1

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