Umweltverschmutzung
Luftverschmutzung in Peking erreicht alarmierende Werte

Peking (dpa) - Der als besonders gefährliche geltende Feinstaub hat in Peking fast das Zwanzigfache des Grenzwerts der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erreicht.

Samstag, 28.11.2015, 13:23 Uhr aktualisiert: 28.11.2015, 18:25 Uhr
Luftverschmutzung in Peking: Aus einiger Entfernung sind die Gebäude kaum noch zu erkennen. 
Luftverschmutzung in Peking: Aus einiger Entfernung sind die Gebäude kaum noch zu erkennen.  Foto: How Hwee Young

Die Behörden warnten die etwa 20 Millionen Einwohner der chinesischen Hauptstadt vor «schwerer Luftverschmutzung» und forderten die Menschen auf, nicht vor die Tür zu gehen.

Der Index der US-Botschaft für die tückischen Feinpartikel, die direkt ins Blut gehen und Krebs auslösen können, erreichte 434 Punkte. Bereits in den vergangenen Wochen waren schon häufig Werte von 200 bis 300 Punkte bei dem Feinstaub erreicht worden, der kleiner als 2,5 Mikrometer (PM 2,5) ist. Die WHO empfiehlt 25 als Grenzwert, was zum Beispiel in deutschen Großstädten fast nie erreicht wird.

So schlimm ist Pekings Smog

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  • Der als besonders gefährliche geltende Feinstaub hat in Peking am Samstag fast das Zwanzigfache des Grenzwerts der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erreicht.

    Foto: How Hwee Young
  • Die Behörden forrderten die etwa 20 Millionen Einwohner der chinesischen Metropole auf,...

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  • ...nicht vor die Tür zu gehen.

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  • Peking und zahlreiche andere Städte in Chinas Norden sind immer wieder vom Wintersmog betroffen,...

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  • ...der seine Ursache in der Luftverschmutzung sowie den Wetterbedingungen hat.

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  • China ist der weltweit größte CO2-Emittent.

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  • Das Land hat in Sachen Klimapolitik eine Kehrtwende vollzogen.

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  • Der Ausstoß von Kohlendioxid soll – gemessen an der Wirtschaftsleistung – bis 2030 um 60 bis 65 Prozent gegenüber 2005 reduziert werden.

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  • Durch drastisches Einsparen von Kohle hofft China, auch die Smogprobleme in den Großstädten zu lösen.

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Peking und zahlreiche andere Städte in Chinas Norden sind immer wieder vom Wintersmog betroffen, der seine Ursache in der Luftverschmutzung sowie den Wetterbedingungen hat.  

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