Bundesweite Auswertung
Rund 126.000 Corona-Nachweise in Deutschland

Mehr als 126.000 Menschen in Deutschland sind mit dem neuen Coronavirus infiziert. Die gute Nachricht: 64.300 Menschen haben die Infektion bereits überstanden.

Montag, 13.04.2020, 22:49 Uhr aktualisiert: 13.04.2020, 22:52 Uhr
Proben für Corona-Tests werden in einem Labor vorbereitet.
Proben für Corona-Tests werden in einem Labor vorbereitet. Foto: Hendrik Schmidt

Berlin (dpa) - In Deutschland sind bis Montagnachmittag mindestens 126.000 (Vortag Stand 16.15 Uhr: 123 600) Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden.

Mindestens 2942 (Vortag Stand 16.15 Uhr: 2800) mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert von Bundesland zu Bundesland. Zudem melden einige der Bundesländer ihre Zahlen jeweils nicht immer zur gleichen Uhrzeit. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 64.300 Menschen die Infektion überstanden. Damit gelten etwa die Hälfte der bisher erfassten Infizierten inzwischen als genesen. Die tatsächliche Zahl dürfte noch weit darüber liegen - unter anderem, weil zahlreiche milde oder symptomlose Verläufe gar nicht durch Tests erfasst wurden.

Besonders hohe Infiziertenzahlen haben den Test-Statistiken zufolge Bayern mit mehr als 33.300 nachgewiesenen Fällen und mindestens 834 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 26.900 Fällen und mindestens 613 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 24.400 bestätigten Fällen und mindestens 669 Toten.

Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 254,9 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 151,6. Allerdings ist die Anzahl der Tests pro 100.000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

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