US-Forscher berichten
Mehr als vier Millionen Corona-Infektionen weltweit

Die Johns-Hopkins-Universität zählt derzeit etwas mehr Fälle als die Weltgesundheitsorganisation. Am stärksten betroffen sind den absoluten Zahlen zufolge weiter die USA.

Sonntag, 10.05.2020, 15:52 Uhr aktualisiert: 10.05.2020, 15:54 Uhr
Polizisten kontrollieren im US-Bundesstaat New Mexico, ob nicht mehr als zwei Personen in den vorbeifahrenden Autos sitzen.
Polizisten kontrollieren im US-Bundesstaat New Mexico, ob nicht mehr als zwei Personen in den vorbeifahrenden Autos sitzen. Foto: Morgan Lee

Washington (dpa) - Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich US-Wissenschaftlern zufolge weltweit bislang mehr als vier Millionen Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert.

Das ging aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore zur Zahl der bestätigten Infektionen hervor. Demnach starben bereits rund 278.000 Menschen nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

Die Webseite der Forscher wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert. Die WHO etwa ging am Samstag von 3,85 Millionen bekannten Infektionen und 266.000 Todesfällen weltweit aus. Die Pandemie hatte kurz vor dem Jahreswechsel in der chinesischen Metropole Wuhan begonnen.

In den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, gibt es deutlich mehr bekannte Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 als in jedem anderen Staat der Welt. Die dort nachgewiesenen Fälle machen mit 1,3 Millionen rund ein Drittel aller bestätigten Infektionen weltweit aus. In den USA kamen Johns Hopkins zufolge bislang mehr als 78.000 Menschen ums Leben. Die Zahlen einzelner Länder lassen sich wegen der unterschiedlichen Testquote und einer hohen Dunkelziffer jedoch nur begrenzt vergleichen.

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