Mussen erinnern an Mondlandung
Wo in Deutschland Mondgestein zu sehen ist

Wer zu einem Stein vom Mond pilgert, darf nicht enttäuscht sein: Er glänzt weder gelblich wie der Mond am Himmel noch unterscheidet er sich äußerlich groß von Erdgestein. Faszinierend sind die Mondsteine dennoch.

Donnerstag, 18.07.2019, 15:24 Uhr aktualisiert: 18.07.2019, 15:28 Uhr
Ein Stück Mondgestein in einer Sonderausstellung in Hildesheim.
Ein Stück Mondgestein in einer Sonderausstellung in Hildesheim. Foto: Christophe Gateau

Berlin (dpa) - Die Apollo-Astronauten haben nach Auskunft der US-Weltraumagentur Nasa 382 Kilogramm Gestein von über 2000 Mondstellen mitgebracht. Wer solche Mondsteine einmal selbst sehen möchte, muss nicht weit fliegen.

Sie liegen unter anderem: Im Haus der Geschichte in Bonn, im Deutschen Museum in München, im Technik Museum Speyer (Rheinland-Pfalz) und im Rieskratermuseum in Nördlingen (Bayern). Das Naturkundemuseum Berlin zeigt zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung am 20. Juli 1969 für Interessierte 118 Gramm von 3,7 Milliarden Jahre altem Mond-Basaltgestein. Die Leihgabe aus dem Nasa Johnson Space Center in Houston ist dort vom 20. Juli bis zum 11. Oktober 2019 zu sehen.

Die sechs bemannten Apollo-Flüge von 1969 bis 1972 konnten vergleichsweise viel Material transportieren. Die unbemannten «Luna»-Sonden der Sowjetunion holten zusammen rund 300 Gramm Mondgestein. Hinzu kommen noch Meteorite, die aus dem Mond von Himmelskörpern herausgeschlagen und auf der Erde gefunden wurden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6787352?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686136%2F2686203%2F
Nachrichten-Ticker