Beerdigungen in Corona-Zeiten
Bei Trauerfeiern dürfen zurzeit kaum Angehörige dabei sein

Münsterland -

Angehörige sollen bei Beerdigungen mit ihrer Trauer nicht alleine stehen. In Zeiten der Corona-Krise ist das anders. Die übliche Trauerfeier in der Kirche oder in einem speziellen Trauerhaus fällt aus. Hinterbliebene verlassen oft mit einem großen Gefühl der Einsamkeit den Friedhof.  Von Stefan Werding
Mittwoch, 25.03.2020, 06:30 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 25.03.2020, 06:30 Uhr
Anteilnahme ohne Teilnahme: Beerdigungen sind zurzeit auf den engsten Familienkreis beschränkt. Darum spenden sie nicht den Trost wie in Zeiten vor der Corona-Krise.
Anteilnahme ohne Teilnahme: Beerdigungen sind zurzeit auf den engsten Familienkreis beschränkt. Darum spenden sie nicht den Trost wie in Zeiten vor der Corona-Krise. Foto: dpa
Keine Umarmung. Nicht mal ein Händeschütteln. Stattdessen: Achselzucken. Beerdigungen in ihrer gegenwärtigen Form machen Hinterbliebene „machtlos, sprachlos und fassungslos“, sagt die Bestatterin Angela Thieme.
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