Kriminalität
Ministerium: Erneut Betrugsversuche bei Corona-Soforthilfen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die NRW-Landesregierung hat vor erneuten Betrugsversuchen bei den Corona-Soforthilfen gewarnt. Es sei eine Email im Umlauf, mit der Betrüger versuchten, Daten abzugreifen, wie eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums am Montag sagte. 

Montag, 04.05.2020, 10:28 Uhr aktualisiert: 04.05.2020, 18:18 Uhr
Ein Binärcode, von dem ein Segment rot eingefärbt ist, steht auf einem Bildschirm.
Ein Binärcode, von dem ein Segment rot eingefärbt ist, steht auf einem Bildschirm. Foto: Sebastian Gollnow

Zuvor hatten das Ministerium und die Staatskanzlei über Twitter vor dem Betrugsversuch gewarnt. «Die Mail-Adresse corona-zuschuss@nrw.de.com ist ein Fake! Das beigefügte Schreiben stammt NICHT von der Landesregierung», hieß es in der Warnung.

Mit einer neuen Masche wollen Betrüger offenbar den mittlerweile eingeführten Sicherheits-Check umgehen: Empfänger der Fake-E-Mail werden dazu aufgefordert, Daten an das Finanzamt zu übermitteln.

Nach den ersten Betrugsversuchen bewilligt das Land nämlich nur noch Anträge mit Kontonummern, die auch bei den Finanzbehörden hinterlegt sind.

Anders als bei den ersten Betrugsversuchen wurde die Auszahlung der Soforthilfen am Montag zunächst nicht gestoppt. Ob die Betrugsmasche bereits erfolgreich war oder wie man sie verhindern will, blieb zunächst offen.

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