Lockdown-Lockerung
Einkaufen ohne Anmeldung im Kreis Coesfeld

Münsterland -

Im Kreis Coesfeld ist ab Donnerstag wieder Einkaufen ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Der Rest des Münsterlands hält sich noch zurück.

Dienstag, 09.03.2021, 18:44 Uhr aktualisiert: 09.03.2021, 19:03 Uhr
„Dank der nachhaltig niedrigen Inzidenzwerte ermöglicht der Kreis Coesfeld wie im Kreis Paderborn weitere Lockerungen im Einzelhandel“, erklärte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr am Dienstag.
In Coesfelds Innenstadt ist ab Donnerstag wieder Einkaufen ohne Termin möglich. Foto: Jan Hullmann

Der Kreis Coesfeld nutzt die Möglichkeit lokaler Lockerungen bei Handel und Kultur: Ab Donnerstag können in Städten wie Dülmen, Coesfeld, Senden und Nottuln Kunden wieder ohne vorherige Terminvereinbarung einkaufen. Auch Museen, Kunstaus­stellungen, Galerien, Schlösser, Burgen, Gedenkstätten, zoologische Einrichtungen, Tierparks und ähnliche Einrichtungen dürfen ohne Termin besucht werden.

Hintergrund: Laut der am Montagabend neu gefassten Corona-Verordnung können Kreise und kreisfreie Städte, in denen die 7-Tage-Inzidenz „nachhaltig und signifikant“ unter dem Wert von 50 liegt, im Einvernehmen mit dem NRW-Gesundheitsministerium Lockerungen der Schutzmaßnahmen verfügen. Im Kreis Coesfeld liegt der Wert seit dem 28. Januar unter 50 – am Dienstag betrug er 27,7.

Dank der nachhaltig niedrigen Inzidenzwerte ermöglicht der Kreis Coesfeld wie im Kreis Paderborn weitere Lockerungen im Einzelhandel

Coesfelds Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr

Keine Lockerungen im Rest des Münsterlands

Münster sowie die Kreise Borken, Steinfurt und Warendorf verzichten vorerst. „Wir haben uns entschieden, die Situation bis zum ­Wochenende zu beobachten“, sagte Warendorfs Landrat Olaf Gericke nach einer Telefonkonferenz der jeweiligen Verantwortlichen mit Regierungspräsidentin Dorothee Feller. Anfang der Woche­ ­solle neu beraten werden.

Corona-Regeln: Diese Bestimmungen gelten ab Montag (8.3.) in NRW

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  • Es wird ein bisschen lockerer in NRW. Das Land setzt die jüngsten Corona-Beschlüsse der Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Merkel praktisch eins zu eins um: Die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen wird zunächst bis zum 28. März 2021 verlängert. Ein Überblick über die neuen Regeln →

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  • KONTAKTE: 

    Treffen im öffentlichen Raum sind wieder mit höchstens fünf Personen aus zwei Hausständen möglich. Kinder bis einschließlich 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Paare gelten - unabhängig von den Wohnverhältnissen - als ein Hausstand.

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  • EINZELHANDEL: 

    Der gesamte Einzelhandel darf wieder öffnen, rein kommen die Kunden aber nur mit Termin und für eine begrenzte Zeit. Die Anzahl der Kunden ist auf einen pro 40 Quadratmeter begrenzt. Schreibwarengeschäfte, Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte dürfen laut Ministerium ohne Termin öffnen und bei kleineren Läden einen Kunden pro 10 Quadratmeter rein lassen. Wie es für Regionen mit besonders niedriger Sieben-Tage-Inzidenz weiter geht, etwa Münster, bleibt offen. Die Landesregierung prüfe, inwieweit „unter Berücksichtigung der Situation in den umliegenden Regionen zusätzliche Öffnungen vorgenommen werden können“, hieß es am Freitag in einer Mitteilung.

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  • SPORT: 

    Im Freien dürfen nun höchstens fünf Personen aus zwei verschiedenen Hausständen gemeinsam Sport ausüben. Auch Gruppen von höchstens 20 Kindern (bis einschließlich 14 Jahren) mit bis zu 2 Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen sind erlaubt.

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  • MUSEEN, BURGEN UND ZOOS: 

    Museen, Galerien, Schlösser und Zoos dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Die Besucher müssen vorher einen Termin ausmachen und in geschlossenen Räumen eine medizinische Maske tragen. Zudem darf sich drinnen nur eine Person pro 20 Quadratmeter aufhalten.

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  • KOSMETIK UND CO.:

    Sogenannte körpernahe Dienstleistungen sind in NRW ab Montag grundsätzlich wieder zulässig. Wenn die Kundin oder der Kunde dabei keine medizinische Maske tragen kann - zum Beispiel bei Gesichtskosmetik - ist laut Gesundheitsministerium „ein tagesaktuelles negatives Testergebnis“ notwendig.

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  • MUSIKUNTERRICHT: 

    Der musikalische und künstlerische Unterricht in Präsenz ist für Gruppen von höchstens fünf Schülerinnen und Schülern wieder erlaubt. Inwieweit es weitere Lockerungen für Regionen mit besonders niedriger Inzidenz geben könnte, steht noch nicht fest. Die Landesregierung prüfe noch, „inwieweit für Kreise und kreisfreie Städte mit einem nachhaltig geringeren Infektionsgeschehen unter Berücksichtigung der Situation in den umliegenden Regionen zusätzliche Öffnungen vorgenommen werden können“, hieß es am Freitag in einer Mitteilung.

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