Sonderveröffentlichung

Erfolgreiche Denkmalförderung durch das Lotto-Prinzip Weit über 40 Förderverträge allein 2017 in Nordrhein-Westfalen

Erfolgreiche Denkmalförderung durch das Lotto-Prinzip: Weit über 40 Förderverträge allein 2017 in Nordrhein-Westfalen

Im Jahr 2017 gab es wieder eine erfolgreiche Denkmalförderung durch das Lotto-Prinzip: Ein besonderes Förderprojekt 2017 der Deutschen Stiftung Denkmalschutz war die Beethovenhalle in Bonn. Foto: Foto: © Deutsche Stiftung Denkmalschutz / Rossner

Sie sind bei jedem Städtetrip beliebt und ein häufig Ausflugsziel für die ganze Familie: Prächtige historische Bauten, wie sie in allen Regionen Nordrhein-Westfalens zu finden sind, ziehen jedes Jahr Millionen Besucher an. Es sind diese und viele andere Denkmäler, die heute das Landschaftsbild in unserem Bundesland prägen und gleichzeitig Zeugen unserer Vergangenheit sind.

Dass diese besonderen Denkmäler erhalten bleiben, ist auch ein Verdienst der Lotto-Spieler. Denn über das Lotto-Prinzip erfolgt u.a. eine Förderung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblickt. Rund 6,7 MillionenEuro konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz allein in unserem Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 40 Denkmäler zur Verfügung stellen.

Bundesweit unterstützte die private Denkmalschutzstiftung 2017 sogar rund 500 Projekte mit mehr als 27,7 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus der von WestLotto angebotenen Rentenlotterie GlücksSpirale, deren Destinatär die DSD ist, sowie aus privaten Spenden, Erträgen der DSD-Treuhandstiftungen, Nachlässen oder Geldauflagen.

Zu den 2017er-Projekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Nordrhein-Westfalen gehörten etwa die St. Reinoldi-Kirche in Dortmund, bei der die Fassadensanierung anstand oder die Windmühle in Pulheim-Stommeln, wo die Stiftung die Restaurierung der Außenhülle förderte. Der Eisenbahnbrücke in Wuppertal-Öhde wurde ebenso Unterstützung zuteil wie der Bibliothek in Wuppertal-Elberfeld oder der Gaststätte Königsburg in Viersen-Süchteln.

Ein besonderes Förderprojekt 2017 war die Beethovenhalle in Bonn. Die am nördlichen Rand der historischen Innenstadt über dem Rheinufer liegende und 1959 mit Bundespräsident Theodor Heuss eingeweihte Beethovenhalle wurde von dem damals 29-jährigen Scharoun-Schüler Siegfried Wolske nach den Prinzipien des organischen Bauens errichtet. Neben der Pflege der Musik Ludwig van Beethovens und als Standort des Beethoven Orchesters Bonn sollte das Haus ein Hort für zahlreiche kulturelle Veranstaltungen sein. 1996 modernisierte Siegfried Wolske den Bau und erweiterte ihn im südlichen Bereich um drei Seminarräume. Die Halle wäre vor knapp 60 Jahren ohne das starke Engagement der Bonner Bürger nicht entstanden. Auch heute erweist sich dieser Einsatz als weiterhin unverzichtbar.

Die DSD fördert Denkmale aller Gattungen, wie Kirchen, Klöster, Schlösser, Bürgerhäuser, technische Denkmäler, archäologische Grabungen und historische Grünanlagen. Die zahlreichen geschädigten oder gefährdeten Bauwerke machen eindrucksvoll deutlich, wie wichtig die engagierte Hilfe Vieler für ihren Erhalt ist. Die Förderung durch die Denkmalschutzstiftung versteht sich daher auch als eine Anerkennung des beispielhaften Bemühens der Denkmaleigentümer, Fördervereine, Kommunen und Gemeinden bei ihrem Einsatz für diesen kulturellen Erinnerungsschatz.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz setzt sich bundesweit für den Erhalt bedrohter Denkmale ein. Für über 5.200 Denkmale stellte sie in den vergangenen 30 Jahren über eine halbe Milliarde Euro zur Verfügung. Die vielfältigen Aktivitäten der Denkmalschutzstiftung umfassen auch eine intensive Bildungsarbeit mit pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen, Fort- und Weiterbildungen für denkmalpflegerische Berufe und auch die bundesweite Koordination des „Tags des offenen Denkmals“.

Weitere Infos und Beispiele unter www.denkmalschutz.de

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