1860 München
Reisinger kontert Ismaik: «Keine Klage» gegen 50+1-Regel

München (dpa) - Der Interimspräsident Robert Reisinger vom TSV 1860 München hat sich hinsichtlich der 50+1-Regel im deutschen Fußball klar gegen «Löwen»-Investor Hasan Ismaik positioniert.

Samstag, 10.06.2017, 17:34 Uhr aktualisiert: 10.06.2017, 17:36 Uhr
Robert Reisinger hat sich klar für den Erhalt der 50+1-Regel ausgesprochen.
Robert Reisinger hat sich klar für den Erhalt der 50+1-Regel ausgesprochen. Foto: Sven Hoppe

«Ich kann von meiner Warte nur sagen: Auf einem Briefpapier vom TSV 1860 München e.V. wird mit Sicherheit nie eine Klage gegen diese Regel geschrieben werden. Solange ich Präsident bin und auch Einfluss habe auf die KGaA wird das auch auf einem KGaA-Papier nicht passieren», sagte Reisinger dem Bayerischen Rundfunk.

Ismaik hatte nach dem Abstieg der «Löwen» aus der 2. Liga und dem vorläufigen Ende des Profifußballs bei dem Münchner Traditionsverein eine Klage gegen die 50+1-Regel angekündigt. Der Jordanier wehrt sich dagegen, dass Investoren in Deutschland bei einem Verein nicht das letzte Sagen haben können. Die Stimmenmehrheit (darum 50+1) bei ausgegliederten Kapitalgesellschaften muss immer beim Club liegen.

Die Sechziger streben in der kommenden Saison einen Neubeginn in der Regionalliga Bayern an. Trainer Daniel Bierofka startet am Montag mit einem Kernteam aus U19- und U21-Spielern in die Saisonvorbereitung.

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