Regionalliga
RWE zu Aufstiegsrecht für Reserve-Teams: «Falsche Richtung»

Essen (dpa) - Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen lehnt die von Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer angestoßene Diskussion über eine Neuregelung des Aufstiegsrechts für Zweitvertretungen ab.

Dienstag, 21.07.2020, 05:00 Uhr aktualisiert: 21.07.2020, 05:04 Uhr
Marcus Uhlig, Vorstandschef von Rot-Weiss Essen.
Marcus Uhlig, Vorstandschef von Rot-Weiss Essen. Foto: Roland Weihrauch

«Das geht aus unserer Sicht eines ambitionierten Traditionsvereins in die komplett falsche Richtung», sagte Vorstandschef Marcus Uhlig der Deutschen Presse-Agentur.

Der Ansatz sei «für die Entwicklung des Fußballs aus ganzheitlicher Sicht der völlig falsche Weg», sagte Uhlig: «Eher favorisieren wir hier mittelfristig Modelle wie in England, wo die zweiten Mannschaften abgekoppelt vom normalen Ligen-System in einem autarken, eigenen Wettbewerb spielen.»

Hainer hatte im Vereinsmagazin «51» einen Aufstieg für Reserve-Teams in die 2. Bundesliga nach spanischem Vorbild ins Spiel gebracht. Die 2. Mannschaft des FC Bayern war in der gerade zu Ende gegangenen Saison Meister der 3. Liga geworden.

© dpa-infocom, dpa:200720-99-864361/2

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