Do., 20.08.2015

Fußball: B-Junioren-Westfalenliga Preußens U 17 setzt auf Ballbesitz statt Umschaltspiel

Der Kader des SC Preußen U 17, obere Reihe von links: Trainer Henning Timpe, Luca de Angelis, Julius Woitaschek, Luis Overkamp, Nicolas Ostenkötter, Semir Pintul, Julian Conze, Felix Fleck, Abdullah Uckan, Tobias Preckel, Trainer Thomas Pfeifer; untere Reihe von links: Eldin Celebic, Marius Lackmann, Niklas Leser, Miclas Mende, Silas Wiehoff, Louis Tiltmann, Emre Yildiz, Adrian Knüver, Denis Rosum, Diogo Duarte

SC Preußen U17: ( hinten von links) Trainer Henning Timpe, Luca de Angelis, Julius Woitaschek, Luis Overkamp, Nicolas Ostenkötter, Semir Pintul, Julian Conze, Felix Fleck, Abdullah Uckan, Tobias Preckel, Trainer Thomas Pfeifer; (vorne von links) Eldin Celebic, Marius Lackmann, Niklas Leser, Miclas Mende, Silas Wiehoff, Louis Tiltmann, Emre Yildiz, Adrian Knüver, Denis Rosum, Diogo Duarte. Foto: Sebastian Sanders

Münster - 

Der Abstieg aus der Bundesliga nach acht Jahren war schmerzhaft. Trotzdem gibt es eine Klasse tiefer auch Chancen für die B-Jugend des SC Preußen, die künftig ihr Spiel bei Ballbesitz verbessern möchte. Am Wochenende geht es los in der Westfalenliga.

Von Thomas Rellmann

Nach acht Jahren in der Bundesliga ist die Umstellung für die U 17 des SC Preußen groß. Der Abstieg hatte zunächst die Konsequenz, dass potenzielle Neuzugänge keine Eigeninitiative zeigten. „Sonst hatten wir immer eine Flut an Bewerbungen, diesmal hat sich die Kaderplanung schwierig gestaltet“, sagt Trainer Henning Timpe , der auch in der Westfalenliga am Ball bleibt.

Noch mehr ändert sich. Lag im unteren Drittel der Eliteklasse der Fokus meist auf der Defensivorganisation und schnellem Umschalten, hat sich dieser nun verlagert. „Der eigene Ballbesitz steht nun oft im Zentrum. Dazu forcieren wir das Gegenpressing, verteidigen hoch und nach vorne“, sagt der Coach. „Die Ausbildungsinhalte haben sich verschoben.“

Wiederaufstieg ist das Ziel

Der direkte Wiederaufstieg ist natürlich das zwangsläufige Ziel. Allerdings erinnert Timpe an die große Konkurrenz, etwa an die in den Testspielen überzeugenden Neulinge SC Verl und Hombrucher SV sowie die SG Wattenscheid 09. Glück für den SCP, dass die starken U-16-Teams der Bundesligisten nicht aufsteigen dürfen. Mit Adrian Knüver ist nur ein Akteur aus der Vorsaison im Aufgebot geblieben, dafür sind 16 Akteure aus der U 16 aufgerückt. Von außerhalb kamen fünf Spieler dazu, Michael Vovikov (VfL Osnabrück) und Emre Yildiz (Eintracht Dortmund) bringen die meiste Erfahrung mit.

Die Testspiele gegen zahlreiche Erstligisten verliefen mit ihnen passabel. „Wir konnten mithalten, sind nie untergegangen“, sagt Timpe. „Aber in der Westfalenliga wird ein anderer Stil mit mehr Kontern gespielt.“



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