So., 23.08.2015

Fußball: 3. Liga Benjamin Schwarz, die tragische Figur

Benjamin Schwarz sah in Erfurt seine zweite Ampelkarte.

Benjamin Schwarz sah in Erfurt seine zweite Ampelkarte. Foto: Jürg

Erfurt - 

Seinen Start in Münster hatte sich Benjamin Schwarz sicher ganz anders vorgestellt. Zum Auftakt der Saison hatte der Bayer bereits Gelb-Rot gegen die SG Sonnenhof Großaspach gesehen, am Samstag in Erfurt ereilte ihn bei seinem zweite Startelf-Einsatz das gleiche Schicksal erneut.

Von Henner Henning

Bis zu diesem noch frühen Zeitpunkt der Saison ist Benjamin Schwarz eindeutig die tragische Figur in den Reihen des SC Preußen . Endlich wieder in der Startelf lieferte der Neuzugang, der von der SpVgg Unterhaching kam, 82 Minuten eine solide Partie ab. Doch dann leistete sich der 29-Jährige sein zweites gelbwürdiges Foul und musste nach der Entscheidung von Schiedsrichter Florian Kornblum (Chieming) vorzeitig vom Platz.

„Es ist unglaublich“

Schwarz war es selbst gewesen, der die Entwicklung zu diesem Foul eingeleitet hatte. Statt den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen, wählte er die spielerische Variante – und in der brachte Marc Heitmeier den Bayer in Bedrängnis. Der daraus resultierende Ballverlust zwang Schwarz fast zu dem regelwidrigen Einsteigen. „Ich musste mich entscheiden, der Gegner geht auf den Sechzehner zu. Es ist unglaublich, im zweiten Spiel von Anfang an zum zweiten Mal Gelb-Rot“, so Schwarz, den sein Coach sogar vor dem Feldverweis hätte bewahren können. Doch Ralf Loose war es nicht bewusst, dass auch Schwarz vorbelastet war und entschied sich beim Wechsel daher für Felix Müller. „Da habe ich mich vertan. Aber die Jungs hätten die Situation vorher bereinigen müssen“, so Loose.



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