Fußball: 3. Liga
Preußen-Verteidiger Kopplin fit – Lorenz-Rückkehr in die Heimat

Münster -

Entwarnung liefert Björn Kopplin vor dem Spiel der Preußen gegen den SV Wehen Wiesbaden. Der Rechtsverteidiger kann spielen. Auf der Gegenseite läuft mit Marc Lorenz ein Akteur auf, der in Münster geboren wurde und gemeinsam mit dem aktuellen Co-Trainer des SCP, Babacar N‘Diaye, einst aufstieg.

Donnerstag, 19.11.2015, 21:00 Uhr aktualisiert: 20.11.2015, 15:15 Uhr
Rechtzeitig wieder fit: Björn Kopplin (r.) trainiert wieder mit den Kollegen und kann am Samstag gegen Wiesbaden spielen.
Rechtzeitig wieder fit: Björn Kopplin (r.) trainiert wieder mit den Kollegen und kann am Samstag gegen Wiesbaden spielen. Foto: Jürgen Peperhowe

Am Dienstag noch sah es so aus, als würde es sehr eng mit einem Einsatz von Björn Kopplin gegen den SV Wehen Wiesbaden. Doch der Rechtsverteidiger des SC Preußen, der in dieser Saison bisher immer in der Startelf stand, stieg nach seinem Muskelfaserriss bereits am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining ein, am Samstag (14 Uhr) ist mit ihm zu rechnen. Da lässt es sich fast verschmerzen, dass Stephane Tritz, sein erster potenzieller Vertreter, einen leichten Rückschlag erlitt und wegen seiner Knieprellung noch aussetzen muss. Amaury Bischoff (erkältet), der am Donnerstag pausierte, dürfte schnell fit werden.

Interessante Statistik

Mit den Hessen erwartet den Tabellenzweiten, dessen Serie ungeschlagener Liga-Partien vor der zweiwöchigen Pause mit dem 0:3 in Magdeburg endete, ein Team mit spezieller Statistik. Zu Hause sind sie noch ungeschlagen, in der Fremde dagegen blieben sie sieglos und sind Schlusslicht der Auswärtstabelle mit drei Punkten aus acht Begegnungen und den wenigsten Toren (vier). „Da gehen wir natürlich von einer kompakten Spielweise aus. Viele Räume wird der Gegner uns nicht lassen“, sagt Münsters Co-Trainer Babacar N‘Diaye. „Es ist wichtig, dass wir zu Hause unser Spiel durchsetzen, auch wenn Wehen keine schlechte Mannschaft hat.“

Starke Werte

Einen kennt der Senegalese besonders gut: Marc Lorenz. Gemeinsam stiegen beide 2011 mit den Preußen in die 3. Liga auf, über die SF Lotte und Arminia Bielefeld landete der gebürtige Münsteraner in diesem Sommer in Wiesbaden. Auf der Alm erlebte der 27-Jährige Aufs (Zweitliga-Aufstiege, Pokal-Erfolge) und Abs (Tribünenplatz). Beim vor der Saison mal wieder als heißer Mitfavorit gehandelten SVWW scheint der Blondschopf Konstanz in sein Spiel zu bekommen. „Wir haben auch heute noch Kontakt“, erzählt N‘Diaye. „Marc hat seinen Weg gemacht, auch wenn es damals in Münster nicht gereicht hat. Seine Entwicklung ist hervorragend. Für die Liga ist er eine echte Bereicherung, wir müssen ihn links irgendwie aufhalten.“ Die Zahlen belegen das. Zwei Treffer (zuletzt ein Traumtor gegen Dynamo Dresden), fünf Vorlagen und ein „Kicker“-Notenschnitt von 2,97 machen Lorenz zum aktuellen Top-Spieler der Hessen. In der Heimat würde er dies gern untermalen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3639176?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686217%2F2820606%2F
Nachrichten-Ticker