Fußball: 3. Liga
Preußen kämpfen mit langer Mängelliste

Münster -

Nach dem 0:2 gegen den VfR bleibt dem SC Preußen wohl nichts anderes mehr übrig, als diese Drittliga-Saison abzuwickeln. Die aktuelle Verfassung bietet kaum Anlass zur Hoffnung, trotzdem wären gerade jetzt positive Signale wichtig, meint unser Redaktionsmitglied Thomas Rellmann im Spieltagskommentar.

Samstag, 19.03.2016, 17:40 Uhr aktualisiert: 20.03.2016, 13:31 Uhr
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  • Große Enttäuschung bei den Preußen: Nach der 0:2-Niederlage gegen Aalen können alle Aufstiegshoffnungen begraben werden.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Mit einem Heimsieg wollten die Adlerträger den Anschluss an die Aufstiegsränge halten.

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  • Doch schon nach 22 Minuten steht es 0:1. Dominick Drexler trifft nach einem Konter.

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  • Die Gäste bejubeln die Führung.

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  • Fünfzehn Minuten später der nächste Nackenschlag: Unglücksrabe Lion Schweers traf ins eigene Tor.

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  • Horst Steffen blickt nach dem 0:2 sorgenvoll auf das Spiel seiner Mannschaft.

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  • Vor dem Pausenpfiff wurden die Gemüter hitzig: Mehmet Kara...

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  • ...und Amaury Bischoff sahen die gelbe Karte.

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  • Björn Kopplin schaut sich die letzte halbe Stunde von der Bank aus an.

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  • Auch wenn Kapitän Amaury Bischoff viel probierte, ein Tor gelang den Preußen nicht mehr.

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  • Aalens Trainer Peter Vollmann konte zufrieden sein. Sein Team nahm die drei Punkte mit nach Hause.

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  • Nach einem guten Start steckt der SC Preußen unter Horst Steffen in der Krise.

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  • „Das kann doch nicht wahr sein!“

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  • Auch Carsten Gockel gefiel offenbar nicht, was er zu sehen bekam.

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  • Sehen Sie im Folgenden weitere Bilder der Partie:

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  • Preußens Ex-Trainer Peter Vollmann ist mit dem Spiel seiner Elf zufrieden.

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  • Der aktuelle SCP-Coach Horst Steffen nicht so...

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  • Philipp Hoffmann gegen Dennis Chessa

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  • Marcel Reichwein gegen Markus Schwabel

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  • Der Stürmer blieb ohne Torchance.

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  • Auch Außenverteidiger Felix Müller spielte nicht überzeigend.

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  • Ein enttäuschender Fußballnachmittag für Preußen Münster.

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Der Blick auf die Tabelle hat sich für die Preußen weitgehend erübrigt in dieser Saison. Vom Aufstieg zu sprechen, wäre nach der Ausbeute der vergangenen Wochen und der Leistung am Samstag gegen Aalen mehr als vermessen. Selbst Platz vier ist vor diesem Hintergrund fast illusorisch. 41 Zähler sollten andererseits zumindest mit Blick auf den Klassenerhalt ein Ruhekissen sein.

Was also bleibt noch für die kommenden sieben Partien? Zunächst mal sollte das Team die Fans wieder auf seine Seite ziehen. Dann wäre es günstig, wenn die Spieler ihrem mit so vielen löblichen Ideen gestarteten Trainer Horst Steffen für die Zukunft wieder ein wenig den Rücken stärken würden. Und nicht zuletzt geht es für eine Reihe von Profis um die persönliche Zukunft, zahlreiche Verträge enden im Sommer.

Einzelkritik nach dem 0:2 der Preußen gegen Aalen

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  • Gute Noten gibt es nach dem 0:2 gegen den VfR Aalen nicht. Die Preußen-Spieler in der Einzelkritik:

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  • Niklas Lomb (3):

    Preußens Bester - mal wieder. Bei den Toren machtlos.

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  • Björn Kopplin (5):

    Produzierte nach vorne ein Fehlpassfestival und wurde nach 60 Minuten erlöst.

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  • Lion Schweers (4):

    Spielte wieder einmal solide, bleibt aber durch  seinen ersten Drittligatreffer in Erinnerung: Ein Eigentor.

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  • Marco Pischorn (3,5):

    Mitgefangen, mitgehangen: An ihm lag es nicht, auch wenn die Impulse nach vorne wieder ausblieben.

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  • Felix Müller (4,5):

    War auf der besseren der beiden Außenbahnen unterwegs, überzeugend war das dennoch nicht.

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  • Danilo Wiebe (4,5):

    Kein schöner Tag für ein Comeback, ging mit den Kollegen unter.

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  • Amaury Bischoff (4):

    Wollte viel, schaffte wenig. Das Bemühen war dem Franzosen anzumerken, konnte sein Team aber nicht auf Touren bringen.

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  • Chris Philipps (4,5):

    Auch Philipps hatte viele Ballkontakte. Mehr nicht.

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  • Philipp Hoffmann (5):

    Bleibt seiner Formkrise aus den letzten Wochen treu und blieb einmal mehr weit unter seinen Möglichkeiten.

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  • Mehmet Kara (5):

    45 Minuten auf dem Platz, 45 Minuten auf der Bank - in beiden Abschnitten war nichts von dem Techniker zu sehen.

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  • Marcel Reichwein (5):

    Keine Chancen, keine Tore. 

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  • Cihan Özkara (5):

    Hatte Mehmet Kara abgelöst und übernahm nicht nur dessen Position, sondern leider auch die Tagesform.

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  • Rogier Krohne (4,5):

    Der Joker sticht nicht mehr. Eine Halbzeit reichte dem Niederländer nicht, um sich in Szene zu setzen.

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  • Kevin Schöneberg (4):

    Kam spät und versprühte rechts noch ein bisschen Gift und Galle. Dem Spiel half das nicht mehr auf die Beine.

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Mit Auftritten wie beim 0:2 gegen Aalen sammelt keiner von ihnen Pluspunkte. Ein erneuter Umbruch deutet sich an. Das war schon erschreckend, mit welcher Harmlosigkeit die Gastgeber da agierten. Es fehlte an Tempo, an Impulsen, an Präzision, an Flügelpower, an Nachrücken aus dem Mittelfeld. Die Mängelliste deutete sich in den Wochen zuvor schon an. Zwei Hoffnungsschimmer ließen sich aber immerhin verbuchen. Eine Egal-Einstellung war nicht ersichtlich, und die Spieler zeigten sich nach dem Abpfiff größtenteils sehr einsichtig. Auch wenn beides eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

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