Fußball: 3. Liga
Preußen haben die Lizenz – Jordanov-Transfer ist fix

Münster -

Jetzt ist es amtlich: Edisson Jordanov wechselt von den Stuttgarter Kickers zum SC Preußen und erhält dort einen Zweijahresvertrag. Außerdem hat Münster die Lizenz sicher – das war aber nun wirklich keine überraschende Nachricht mehr.

Freitag, 03.06.2016, 18:05 Uhr aktualisiert: 06.06.2016, 10:07 Uhr
Präsident Georg Krimphove (l.) und Sportvorstand Carsten Gockel freuten sich über zwei gute Nachrichten.
Präsident Georg Krimphove (l.) und Sportvorstand Carsten Gockel freuten sich über zwei gute Nachrichten. Foto: Peperhowe

Eigentlich war weder die eine noch die andere Nachricht, die den SC Preußen kurz vor dem Wochenende erreichte, eine Überraschung. Dennoch können die Preußen diesen Freitag als guten Tag für die Planung der neuen Saison abheften. Aus Frankfurt erfolgte die endgültige Bestätigung der Lizenz , aus Zypern ging ein Fax mit der Unterschrift des nächsten Neuzugangs ein. Edisson Jordanov , der auf der Mittelmeerinsel Urlaub macht, wechselt an die Hammer Straße.

Preußen Münster: Abgänge 2016

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  • Verlässt die Preußen nach drei Jahren: Rogier Krohne.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Nach nur einem Jahr ist Schluss in Münster: Felix Müller.

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  • Zurück zum SC Freiburg: Elie Laprevotte.

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  • Zurück zum FC Metz: Chris Philipps, Nationalspieler Luxemburgs.

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  • Bald wieder in Leverkusen: Tormann Niklas Lomb.

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  • Schon lange kein Stammspieler mehr: Kevin Schöneberg.

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  • Küsschen für die Fans: Stürmer Marcel Reichwein geht.

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  • Auch Angreifer Abdenour Amachaibou verlässt den SCP.

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  • Zwei Jahre in Münster: Marc Heitmeier.

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Der 22-Jährige wurde in Rostock geboren und 2010 mit Hansa Deutscher A-Jugend-Meister. Hier machte er auch seine ersten Schritte in der 2. und 3. Liga (zwölf und 14 Spiele), ehe er zu Borussia Dortmund II wechselte und dort auf 67 Drittliga-Einsätze (acht Treffer) bis 2015 kam.

„Er hat einen tollen Blick für die Nebenleute und setzt diese gut ein“, sagt Sportvorstand Carsten Gockel, der den Offensiv-Allrounder mit einem Zweijahresvertrag ausstattete. Dieser kam auch zustande, weil sein Kontrakt bei den Stuttgarter Kickers (26 Einsätze, ein Tor in der abgelaufenen Saison) durch deren Abstieg vorzeitig endete. Weil auch die Wackelkandidaten (MSV Duisburg, SC Paderborn, FSV Frankfurt, VfL Osnabrück) die Lizenz erhielten, ist klar, dass die Schwaben nicht mehr am Grünen Tisch drin bleiben können – der Weg für den SCP war also frei.

In Münster hatte zuvor niemand ernsthaft um die Zulassung für die 3. Liga gebangt, auch wenn der Verein den Gürtel etwas enger schnallen muss. Besondere Bedingungen waren dem Verein bei der Voraberteilung im April nicht auferlegt worden. Nur die üblichen Auflagen (Belege für Werbeeinnahmen und Sicherheitsmaßnahmen) musste der SCP noch erfüllen.

► Einen neuen Torhüter wollen die Preußen in der nächsten Woche vorstellen. Philipp Kühn (SV Sandhausen) wird es aber wohl nicht,

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