Fußball: 3. Liga
Rizzi löst Bischoff als Preußen-Kapitän ab

Münster -

Mit einem neuen Kapitän geht der SC Preußen in die Saison 2016/17. Michele Rizzi wird Nachfolger von Amaury Bischoff. Stellvertreter wird Adriano Grimaldi. Dies gab Trainer Horst Steffen am Mittwoch bekannt.

Mittwoch, 27.07.2016, 14:06 Uhr aktualisiert: 27.07.2016, 17:07 Uhr
Michele Rizzi (l.) trägt künftig die Binde beim SCP. 
Michele Rizzi (l.) trägt künftig die Binde beim SCP.  Foto: Jürgen Peperhowe

Neu im Preußen-Land und gleich Kapitän. Michele Rizzi hat offenbar im Verein und bei Trainer Horst Steffen frühzeitig Eindruck hinterlassen. Der Coach benannte 28-Jährigen am Mittwochmorgen. Den bisherigen Träger der Binde , Amaury Bischoff, wollte er allerdings keinesfalls degradieren und hätte sich den Franzosen als Stellvertreter gewünscht, worauf dieser aber verzichtete. „Schade, ich hätte mir das gut vorstellen können“, so Steffen.

Rizzis Ersatzmann ist nun Adriano Grimaldi, zum Mannschaftsrat gehören außerdem Sebastian Mai, Jeron Al-Hazaimeh und Danilo Wiebe. Damit stehen insgesamt drei Neuzugänge im fünfköpfigen Gremium. Dass der neue Spielführer erst seit kurzem im Verein ist, möchte Steffen nicht überbewerten. „Ungewöhnlich ist das nicht. Michele hat schon in Großaspach öfter die Binde getragen. Er hat den Charakter einer Führungspersönlichkeit und geht die Dinge unvoreingenommen an. Etwas frischer Wind wird nicht schaden.“ Mit Blick auf Bischoff, der ein Jahr lang die Mannschaft aufs Feld führte und dies meist auch in der Vorbereitung tat. sieht der 47-Jährige keine Probleme. „Jeder Spieler muss so eine Entscheidung akzeptieren. Und letztlich ist doch jeder ein Kapitän und damit für sich verantwortlich.“

Noch keinen Durchbruch haben die Vereinsbosse in der Personalie Ole Kittner erzielt. Die ersten Gespräche verliefen zwar sehr positiv, und offenbar ist der zuletzt drei Jahre vereinslose Innenverteidiger auch bereit, den Preußen, deren Etat ausgereizt ist, entgegen zu kommen – doch noch ist der Deal für den Drittligisten finanziell nicht darstellbar. „Wir arbeiten daran“, verspricht Sportvorstand Carsten Gockel. Kittner, der Steffen wie auch die Teamärzte von seiner Fitness überzeugt hat, trainiert wie seit zwei Wochen weiter mit der Mannschaft. Bis zum Auftaktspiel am Sonntag gegen den VfL Osnabrück (14 Uhr) wird es aber wohl nicht mit einer Verpflichtung klappen.

Weißenfels fehlt im Derby

Jesse Weißenfels hatte nach einjähriger Zwangspause eine glänzende Vorbereitung hingelegt. Wenige Tage vor dem Saisonstart aber muss der 24-Jährige einen Rückschlag hinnehmen. Im Training zog sich der Offensivspieler bei einer Grätsche einen kleine Faszienriss im Adduktorenbereich zu. Damit fällt er im Derby gegen Osnabrück am Sonntag aus, soll aber in der kommenden Woche schon wieder mit der Mannschaft arbeiten. „Für Jesse tut es mir extrem leid“, sagt Trainer Horst Steffen. „Er hat eine riesige Entwicklung genommen nach seiner lange Pause, diese Form hatte ich ihm so schnell nicht zugetraut.“Danilo Wiebe und Benjamin Schwarz sind für das Derby ebenfalls noch kein Thema. Beide arbeiten sich nach ihren Verletzungen aber stetig wieder heran

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