Kommentar
Preußen haben ein massives Problem - auch Trainer Steffen im Kreuzfeuer

Ein schneller Blick in die Statistik genügt, um das Ausmaß der Preußen-Krise zu verstehen. Sechs Niederlagen in acht Spielen, dritte Pleite in Folge, Letzter mit bereits gehörigem Abstand zum rettenden Ufer.

Donnerstag, 22.09.2016, 09:25 Uhr aktualisiert: 22.09.2016, 10:18 Uhr
Kommentar : Preußen haben ein massives Problem - auch Trainer Steffen im Kreuzfeuer
Preußen Trainer Horst Steffen: Jetzt geht es ernsthaft um den Verbleib beim Verein. Foto: Jürgen Peperhowe

Auch wenn erst die achte Runde gespielt ist, weiß spätestens seit dieser Klatsche von Bornheim jeder, dass diese Mannschaft ein massives Problem hat.Nur wo es liegt, das kann noch keiner einordnen.

Trainer Horst Steffen , der bislang in der Detailkritik meist außen vor war, weiß, dass es ab sofort auch um seine Person geht.

FSV Frankfurt - Preußen Münster - die Einzelkritik

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  • Max Schulze Niehues - Note: 3: Beim ersten Tor sah er den Ball spät, aber auch nicht glücklich aus. Verhinderte in zwei Szenen sogar eine höhere Niederlage. 

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Denis Mangafic - Note: 5:

    Auf seiner Seite brannte es in der ersten Hälfte lichterloh. Probleme in fast jedem Zweikampf, entscheidend am 0:1 beteiligt. 

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Lion Schweers - Not: 4,5: Von der allgemeinen Unsicherheit blieb auch der Youngster nicht verschont. Er gehörte zum Kollektiv, das unglaublich viel zuließ. 

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Jeron Al-Hazaimeh - Note: 4:

    Liga-Debüt in der Innenverteidigung und gleich mittendrin im Chaos. Kein grober Patzer, aber auch nicht stabilisierend. 

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Benjamin Schwarz - Note: 4: Er leistete sich noch die wenigsten Fehler im Abwehrverbund, sah aber auch oft hinterher. Lange zu wenige Offensivimpulse. 

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Mehmet Kara - Note 5:

    Ob vorne oder hinten - der Dribbler fand kaum statt. Im zweiten Durchgang zwei, drei Flanken - das war's. 

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Danilo Wiebe - Note: 5: Zum Aufbau kam er meist gar nicht, weil er permanent angelaufen wurde. In fast jedem direkten Duell hatte er das Nachsehen. Zur Pause raus. 

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Edisson Jordanov - Note: 5:

    Bemüht, Angriffe anzukurbeln. Doch das misslang zumeist. Einige schwer erklärliche Ballverluste. 

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  • Michele Rizzi - Note: 4,5:Der Kapitän gab seiner Mannschaft keinen Halt, lief meist neben dem Geschehen her. In der zweiten Halbzeit wenigstens mit hohem Einsatz. 

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Jesse Weißenfels - Note: 4: Wenig zu sehen, außer bei seinem Lattenschuss. Die Kugel kam meist gar nicht bis in seinen Herrschaftsbereich. 

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Adriano Grimaldi - Note: 3,5:

    Laufstark, unterstützend bei Defensivstandards, später Torschütze - und doch nicht so viel Alarm, wie man es sich vom ersten Stürmer wünscht. 

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Sandrino Braun - Note: 4:

    Mit seiner Einwechslung stieg die kämpferische Note zweifellos, teils belebend. Allerdings leistete er sich auch eine Handvoll Fehler. 

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Tobias Rühle - Note: 3,5: Er bereitete das 1:3 vor und sorgte für ein wenig frischen Wind. Dass er nicht in Top-Form ist, sah man dennoch. 

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Sinan Tekerci - keine Note:Ganz spät für den verletzten Weißenfels eingewechselt. 

    Foto: Jürgen Peperhowe

So schade das jeder im Verein und in der Mannschaft finden mag. Die eklatanten Kollektivaussetzer in der Abwehr, der Hilflosigkeit im Aufbau und der Gesamteindruck in Frankfurt lassen keine andere Wahl, als ihn mit in die Verantwortung zu nehmen.

Andernorts und auch zu anderen Zeiten in Münster wäre das viel früher der Fall gewesen.

FSV Frankfurt vs. Preußen Münster - 8. Spieltag - Saison 2016/17

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  • Treffen im Tabellenkeller: Hier duellieren sich SCP-Stürmer Adriano Grimaldi (l.) und Frankfurts Shawn Berry im Luftkampf.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Tor-Annäherung: FSV-Keeper Sören Pirson entschärft einen Schuss von Adriano Grimaldi (am Boden liegend).

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  • Zweikampf um den Ball - auch SCP-Mittelfeldspieler Mehmet Kara (r.) ist um Orientierung bemüht.

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  • Die Entstehung des Führungstreffers zum 1:0 durch Frankfurts Yannick Stark - nur staunende Beobachter sind die SCP-Spieler Lion Schweers (l.), Jeron Al Hazaimeh (2.v.l.) und Keeper Maximilian Schulze Niehues.

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  • Während Torschütze Yannick Stark sich feiern lässt, ist die Enttäuschung bei den SCP-Akteuren Lion Schweers (l.) und Michele Rizzi groß.

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  • SCP-Coach Horst Steffen hadert nach dem frühen Rückstand mit seinem Team.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Es folgen weitere Impressionen vom Spiel...

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