Fußball: 3. Liga
Vier Vorfälle - 5500 Euro Geldstrafe für Preußen

Münster -

Wegen vier Fällen eines unsportlichen Verhaltens der eigenen Anhänger wurde der SC Preußen am Dienstag durch den DFB-Kontrollausschuss mit einer Geldstrafe in Höhe von 5500 Euro belegt. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, berichtet der SCP in einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung.

Dienstag, 25.10.2016, 16:19 Uhr aktualisiert: 25.10.2016, 17:02 Uhr
Fußball: 3. Liga : Vier Vorfälle - 5500 Euro Geldstrafe für Preußen
Pyrotechnik beim Spiel SC Preußen Münster - VfR Aalen. Foto: Jürgen Peperhowe

5500 Euro muss der SC Preußen Münster an Strafen zahlen, das beschloss der DFB-Kontrollausschuss. Vier Mal waren Fans des Drittligisten auffällig geworden.

Geahndet wurden vier rechtlich selbständige Handlungen im Meisterschaftsspiel gegen den 1. FC Magdeburg, als das Schiedsrichtergespann mit einem Becher beworfen wurde, beim Auswärtsspiel in Frankfurt , als im Gästeblock ein Knallkörper gezündet wurde, und beim Heimspiel gegen Werder Bremen II, als in der Ostkurve des Preußenstadions Papiergegenstände angezündet wurden.

Schwerwiegendster Fall in Aalen

Der schwerwiegendste Fall ereignete sich beim Auswärtsspiel in Aalen, als der massive Einsatz von Rauchtöpfen die Scholz-Arena in dichten Nebel hüllte und sich der Anstoß erheblich verzögerte.

Zugunsten des SC Preußen wurde berücksichtigt, dass der Becherwerfer unmittelbar ermittelt werden konnte. Straferschwerend fällt hingegen ins Gewicht, dass der Verein, oder besser gesagt ein Teil seiner Anhänger, bereits mehrfach sportgerichtlich in Erscheinung getreten ist. Nach Abwägung aller Einzelgeldstrafen erschien dem DFB-Kontrollausschuss die Gesamtstrafe von 5500 Euro im summarischen Verfahren noch vertretbar.

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