Fußball: 3. Liga
Die Drittligagegner der Preußen stehen fest: Leichte Beute gibt es keine

Münster -

Preußen Münster hat es sich eingerichtet in der 3. Liga, das Team von Trainer Marco Antwerpen wird in die achte Saison gehen, der 1. Spieltag ist vom 27. bis zum 30. Juli geplant. Die dritte deutsche Spielklasse feiert dabei ein kleines Jubiläum und wird zehn Jahre alt.

Montag, 28.05.2018, 18:58 Uhr aktualisiert: 28.05.2018, 19:06 Uhr
Fußball: 3. Liga: Die Drittligagegner der Preußen stehen fest: Leichte Beute gibt es keine
Jubel bei den Preußen nach Grimaldis 1:0 gegen Lotte. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Preußen wollen den Aufwärtstrend der Rückrunde in die neue Saison transportieren und in der Tabelle nach vorne kommen. Coach Antwerpen sagte über die neue Konkurrenz: „Mit Uerdingen haben wir eine nicht so lange Fahrt, Cottbus ist ein starker Gegner, und 1860 München hat Riesenpotenzial.“

Aber er nimmt die drei Regionalliga-Aufsteiger wie auch die anderen 16 Gegner pragmatisch. Hier die Gegnerschaft der Preußen in der Saison 2018/19 im Überblick:

Die Drittliga-Gegner von Preußen Münster

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  • Eintracht Braunschweig: Vor 51 Jahren war die Eintracht Deutscher Meister, vor zwei Jahren noch Erstligist, im Vorjahr in der Aufstiegsrelegation knapp gescheitert – und jetzt nur noch Drittligist. Braunschweig dürfte zu den Zuschauermagneten wie auch den Aufstiegsanwärtern gehören. Ein Nachfolger für Trainer Torsten Lieberknecht fehlt noch.

    Foto: Frank Molter
  • 1. FC Kaiserslautern: Ein Teil der SCP-Vereinslegende, 1951 verlor Münster in Berlin im Finale um die Deutsche Meisterschaft mit 1:2 gegen die „roten Teufel“. In der 1. Bundesliga blieb der SCP ungeschlagen gegen die Pfälzer, das war vor 55 Jahren. Die Lauterer waren 1998 Deutscher Meister – noch nie war der Club drittklassig.

    Foto: Uwe Anspach
  • Karlsruher SC: Die Rückkehr in die 2. Bundesliga floppte, Erzgebirge Aue stach den KSC aus.

    Foto: TimGroothuis
  • SV Wehen Wiesbaden: Die Hessen sind die Nummer eins in der ewigen Drittliga-Tabelle mit 479 Punkte aus 342 Spielen, Absteiger RW Erfurt wurde überholt.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Würzburger Kickers: Eine zweite Saison in der 3. Liga, der Zweitliga-Absteiger konnte nicht die direkte Rückkehr ins Bundesliga-Unterhaus schaffen.

    Foto: Rolf Grundke
  • Hansa Rostock: Keine Frage, der Ex-Erstligist will den nächsten Schritt gehen, Trainer Pavel Dotchev gilt als Aufstiegsmacher. Ex-Preuße Amaury Bischoff gehört an der Ostsee zum Inventar.

    Foto: Uwe Wolter
  • SV Meppen: Der Aufsteiger aus dem Emsland überraschte, Saison Nummer zwei dürfte schwer werden.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Fortuna Köln: Trainer Uwe Koschinat schnupperte mit seinem Team am Aufstieg und brach am Ende ein.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • SpVgg. Unterhaching: Starke Leistung dieses Aufsteigers, am Ligaerhalt gab es keinen Zweifel. Auch in der nächsten Saison dürften sich die Bayern einiges einfallen lassen – mit wenig Geld.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • FC Carl Zeiss Jena: Noch ein Aufsteiger, der sein Ding gemacht, hat. Muss Jena den Etat „eindampfen“, wird es nicht einfach werden.

    Foto: Thomas Corbus
  • VfR Aalen: Nach dem Abschied von Peter Vollmann als Coach steht zwar kein Neuanfang auf dem Programm, aber der VfR wird sich erst finden müssen.

    Foto: Thomas Siedler
  • Hallescher FC: Frischer Wind durch Trainer Torsten Ziegner, der sich Sebastian Mai für die Defensivzentrale aus Münster holte. Beide kennen sich noch aus Zwickauer Aufstiegszeiten. Halle könnte für Furore sorgen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • SG Großaspach: Der Club verliert einige seiner Topkräfte mit Gyau und Sohm, aber Sascha Hildmann dürfte keine Probleme mit einem Neuaufbau bekommen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • FSV Zwickau: Meistertrainer Torsten Ziegner ist gegangen, finanziell bleibt es angespannt, dem FSV droht Abstiegskampf.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • SF Lotte: Nach der Traumreise 2016/17 mit dem Erreichen des DFB-Pokal-Viertelfinals erlebte Lotte eine „Chaos-Saison“ mit vier Trainern und einer Mannschaft, die ihren Geist verloren hat. Ein Umbruch des Kaders steht bevor. Die Trainerfrage ist offen, kommt Ismail Atalan zurück?

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • VfL Osnabrück: Das einzig Positive der Vorsaison war, dass die Lila-Weißen nicht abgestiegen sind. Zu allem Überfluss verlor der VfL auch beide Derbys gegen Münster. Schlimmer wird es nicht mehr.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • TSV 1860 München: Daniel Bierofka hat die Talfahrt gestoppt, die „Löwen“ haben einiges zu bieten. Etwa den Durchmarsch in Liga zwei?

    Foto: Angelika Warmuth
  • Energie Cottbus: Trainer Claus-Dieter Wollitz hat die Nordost-Meisterschaft des Ex-Erstligisten gekrönt. Das wird ein starker Aufsteiger.

    Foto: Jan Kuppert
  • KFC Uerdingen: Noch ein starker Aufsteiger, noch ein Ex-Erstligist, und Coach Stefan Krämer kennt sich in der 3. Liga aus. Leichte Beute wird der KFC nicht werden.

    Foto: Roland Weihrauch

Die Preußen-Saison 2017/18 in Bildern

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