Fr., 20.07.2018

Fußball: 3. Liga Preußen bestreiten letzten Test gegen Almelo erneut ohne Pechvogel Schwarz

Fast schon ein gewohntes Bild: Benjamin Schwarz muss erneut pausieren. Der Defensivallrounder hat einen Bruch des Rippenknorpels erlitten.

Fast schon ein gewohntes Bild: Benjamin Schwarz muss erneut pausieren. Der Defensivallrounder hat einen Bruch des Rippenknorpels erlitten. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Der letzte Test führt Preußen Münster am Samstag erneut nach Billerbeck, dort trifft der Drittligist auf Heracles Almelo. Verzichten muss Trainer Marco Antwerpen allerdings auf Sandrino Braun, Ole Kittner, Philipp Müller – und erneut Pechvogel Benjamin Schwarz.

Von Thomas Rellmann

Ganz bewusst ließ Preußen-Trainer Marco Antwerpen seine Schützlinge bereits frühzeitig zum Start der Vorbereitung antanzen. „Wir haben extra sechseinhalb Wochen angesetzt, damit wir frühzeitig in den normalen Liga-Rhythmus schalten können.“ Bereits in den vergangenen Tagen orientierte sich der 46-Jährige mit der Steuerung an dieser Vorgabe. Passend findet das letzte Freundschaftsspiel am Samstag auch um 14 Uhr statt, der regulären Anstoßzeit in der 3. Liga.

Gegner ist, erneut in Billerbeck, der niederländische Erstligist Heracles Almelo. Vier Münsteraner müssen am Helker Berg allerdings zuschauen. Sandrino Braun quälen Rückenprobleme, Philipp Müller muskuläre Beschwerden und Ole Kittner nun eine Nasennebenhöhlenentzündung. Sie alle werden in der nächsten Woche zurückerwartet. Anders als Benjamin Schwarz, der endgültig zum Dauerpechvogel wurde. Aufgrund eines gebrochenen Rippenknorpels muss der Routinier fünf Wochen pausieren. „Wir hatten bisher zum Glück wenig Verletzungen. Darauf achten wir aber auch“, betont Antwerpen dennoch.

Heracles unterliegt Lotte

Der letzte Testgegner der Preußen kommt mal wieder aus den Niederlanden, hat aber einen intensiven deutschen Einschlag. Neben Keeper Janis Blaswich (vormals Borussia Mönchengladbach, Hansa Rostock, Dynamo Dresden), Sebastian Jakubiak (früher SV Rödinghausen) und Verteidiger Maximilian Rossmann, der in der vergangenen Saison noch für die SF Lotte spielte, ist auch der Trainer von Heracles Almelo kein Unbekannter hierzulande. Frank Wormuth schwingt seit diesem Sommer das Zepter beim Ehrendivisonär, der die abgelaufene Spielzeit auf dem zehnten Rang abschloss. Der 57-Jährige fungierte zuvor mehr als zehn Jahre als Chefausbilder der Fußballlehrer beim DFB, ehe er im März beim Verband ausstieg. Für Heracles ist es ein stressiges Wochenende. Bereits am Freitagnachmittag testeten die Holländer gegen einen deutschen Drittligisten. Allerdings ohne Erfolg, bei den SF Lotte verlor Almelo mit 1:2 (0:1). Lediglich Silvester van der Water traf für die Gäste zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Am Samstag ist nicht zu erwarten, dass der Coach schon seine Wunschformation aufs Feld schickt. Einmal möchte er Liga-Auftaktgegner Fortuna Köln natürlich nur das Nötigste verraten, andererseits liegen ja auch noch einige Trainingseinheiten vor den Preußen. „Ich halte wenig davon, von einer Generalprobe zu sprechen“, so Antwerpen. „Jeder kann sich aber noch mal zeigen und punkten.“ Interessant wird nicht nur die Personalauswahl sein, sondern auch das taktische Konzept. Einmal mehr merkt der Trainer an, seine Elf möglichst variabel einstellen zu wollen. 3-5-2, 3-4-3, 4-2-3-1, so lauten die Optionen für die Anordnung auf dem Rasen.

Hoffen auf eine Startelf-Nominierung dürfen auch Lucas Cueto und Tobias Warschewski, die zwischendurch weit hintendran waren. „Sie sind wieder voll drin und definitiv Kandidaten“, sagt Antwerpen. In Billerbeck bietet sich beiden die nächste Gelegenheit aufzuholen.



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