Mo., 06.08.2018

Fußball: B-Junioren-Bundesliga Preußen-Trainer Barez und Paulus für den Klassenerhalt im ständigen Dialog

Montags bis mittwochs in der Ausbildung zum Fußballlehrer gefordert, dann als U-17-Coach tätig: Arne Barez

Montags bis mittwochs in der Ausbildung zum Fußballlehrer gefordert, dann als U-17-Coach tätig: Arne Barez Foto: Thomas Austermann

Münster - 

Arne Barez hat im Augenblick lange Tage vor der Brust. Neben dem Beruf macht er gerade seinen Fußballlehrer und leitet seit dieser Saison auch die U 17 des SC Preußen in der Bundesliga an. Für die geht es erneut vor allem um den Klassenerhalt.

Von Thomas Austermann

Kluge Koordination ist alles. In dieser Tugend übt und schult sich Arne Barez. Der neue Trainer der U-17-Preußen tanzt auf mindestens drei Hochzeiten. In Hennef büffelt er sich zum Fußballlehrer, in Münster arbeitet der 40-Jährige als Chefredakteur im Philippka-Sportverlag und an der Hammer Straße mit den B-Junioren. Familienvater ist er auch noch. „Man macht das so“, klagt Barez nicht, denn er wusste, welche Aufgabenteilungen er zu bewerkstelligen hat in diesen herausfordernden Wochen und Monaten.

Solche stehen auch dem neuen Kader ins Haus, der gleich „mit einem Brett“ (Barez) binnen sieben Tagen konfrontiert wird. Denn es geht gegen den 1. FC Köln (12. August), zu Borussia Mönchengladbach (15. August) und gegen Borussia Dortmund (18. August), dessen neuer Jahrgang in die Fußstapfen des amtierenden Deutschen Meisters tritt. Es hätte leichter kommen können. Wenn Barez von Montag bis Mittwoch dem DFB-Lernstoff lauschte, ist Co-Trainer David Paulus fürs Training verantwortlich. Der versierte Ex-Gievenbecker und Barez sprechen sich permanent ab und bringen sich gegenseitig auf den neuesten Stand. „Wir schauen immer, wo wir stehen und wohin wir wollen“, sagt Barez, der bei Preußen auch weiterhin als Sportlicher Leiter der Junioren-Abteilung tätig ist.

Gerne würde er die U 17 einen Tick besser im Rhythmus sehen, als es der Fall ist. „Es ging nicht alles so schnell wie erhofft. Wir haben auch unplanmäßig viel ausprobiert. Wir finden uns noch“, wertet er. Und ist zugleich überzeugt: „Perspektivisch wird das wirken, was wir gemacht haben.“

Und es sei ja keineswegs so, als müsse sich eine komplett neue Mannschaft zusammenfinden. Im 22-köpfigen Kader stehen 16 Spieler, die bereits in der U 16 des SCP gemeinsam im Wettbewerb aktiv waren. Dies freilich in der Landesliga und letztlich als Zweiter hinter Paderborns zweiter B-Jugend. Der sportliche Sprung ist mithin ein beachtlicher. Ihn zu bewältigen, treten auch sechs auswärtige Neuzugänge an. Darunter mit Bruno Geister ein Zugang vom 1. FC Gievenbeck. In Tests wie beim 2:3 gegen die U 17 des FC Groningen/Niederlande oder dem 2:2 gegen den FC Iserlohn aus der Westfalenliga spielte sich der Kader ein.

Während klar war, dass die jeweils von Kreuzbandverletzungen betroffenen Nawid Abdviszadeh und Janus Scheele als Rekonvaleszenten noch Zeit brauchen, kam die Fußverletzung von Torwart Tom Limberg zur Unzeit. Der Ex-Bielefelder wird mindestens die ersten Partien verpassen. Hinter Felix Flasse steht dann Kevin Hardensett parat.

Neue Gegner in der Weststaffel sind die Aufsteiger SC Paderborn, RW Essen und der FC Hennef aus dem Rhein-Sieg-Kreis.

Der U-17-Kader

Felix Flasse, Tom Limberg Marvin Benjamins, Tilmann Büssemaker, Christoph Lange, Henri Löbbers, Tom Sikorski, Jano Ter Horst, Malte Wesberg, Paul Wietzorek Nawid Abdviszadeh, Luis Frieling, Ilkay Kir, Dario Markovski, Janus Scheele, Jürgen Sinev, Nico Syska, Leo Zenuni Matthias Eulering, Bruno Geister, Phil Harres, Joe Klöpper Arne Barez David Paulus



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