Mi., 05.09.2018

Fußball: Westfalenpokal Preußen Münster gegen Brünninghausen ist auch ein Duell der Pokaltorjäger

Traf vierfach in der ersten Runde: Rufat Dadashov (rechts), hier gemeinsam mit Tobias Warschewski am Ball.

Traf vierfach in der ersten Runde: Rufat Dadashov (rechts), hier gemeinsam mit Tobias Warschewski am Ball. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Rufat Dadshov gegen Arif Et lautet das Duell der Torjäger. Beide Angreifer trafen in der ersten Runde im Westfalenpokal vierfach. Am Mittwoch um 19.30 Uhr erwartet Fußball-Drittligist Münster mit Dadashov den Oberligisten Brünninghausen mit Et in der zweiten Runde des Verbandspokals.

Von Alexander Heflik

Lösbare Aufgabe lautet die Losung für den SC Preußen Münster. Das Heimspiel gegen den FC Brünninghausen am Mittwoch (Anstoß 19.30 Uhr) ist die Zweitrundenpartie im Westfalenpokal. Der Fußball-Drittligist aus Münster ist – natürlich – favorisiert gegen den Oberligisten aus Dortmund. Doch das Team von Trainer Marco Antwerpen ist gewarnt, seit 2014 konnte der SCP den Verbands-Pokal nicht mehr gewinnen. Seitdem stand Münster nicht mehr in der so lukrativen ersten Hauptrunde des DFB-Pokals. Das soll sich ändern, ein Sieg über Brünninghausen wäre der zweite von sechs notwendigen Schritten in den Wettbewerb auf nationaler Ebene. Im Achtelfinale geht es für das siegreiche Team gegen den Gewinner aus Westfalia Rhynern und SV Rödinghausen.

SCP-Coach Marco Antwerpen lässt sich nicht täuschen vom Zwei-Klassen-Unterschied: „Die wollen über sich hinauswachsen.“ Glaubt der 46-Jährige zumindest. In der ersten Runde hatten sich die Preußen von der Rollenverteilung auch nicht blenden lassen. Gegen Westfalenligist BSV Schüren wurde mühelos mit 7:0 gewonnen, Rufat Dadashov traf dabei vierfach. Brünninghausen aber „zerlegte“ den Bezirksligisten TuS Harpen ebenfalls standesgemäß mit 11:0. Antwerpen zeigt Respekt: „In der Oberliga wird guter Fußball gespielt.“ Kurtulus Öztürk hat sich Brünninghausen angeschaut.

Gefährliches Sturmduo

Trainer Alen Terzic, der zudem Scout für Borussia Dortmund ist, kann auf einen stabilen Fünftligisten blicken, in dem die beiden Angreifer Florian Gundrum und Arif Et für Gefahr sorgen. Gundrum traf in den letzten beiden Spielzeiten 31 Mal für den FCB, sein Sturmpartner Et in der Vorsaison 19 Mal und beim Auftaktsieg über Harpen gleich vierfach. Dadashov gegen Et – ein spannendes Duell vielleicht?

Dabei fordert Antwerpen nach zuletzt zwei Niederlagen in der Meisterschaft in Osnabrück (0:3) und gegen Uerdingen (0:1) wieder „mehr defensive Mentalität“. Seine Mannschaft habe Spaß am Spiel bei Ballbesitz, sei aber im Verteidigungsmodus „nicht mehr so griffig“. Brünninghausen kommt da gerade recht, weil der SCP unbedingt gewinnen und auf keinen Fall ein Gegentor kassieren will. Weiterkommen mit einer überzeugenden Leistung ist das Ziel.

Schulze Niehues bleibt im Tor

Weiterhin erste Wahl im Tor bleibt Max Schulze Niehues, der gegen Uerdingen ein überragende Vorstellung ablieferte. Oliver Schnitzler wäre nach überstandener Gehirnerschütterung einsatzbereit. Aber Antwerpen heizt auf dieser Position den Konkurrenzkampf leicht an.

Ansonsten pausieren Lucas Cueto (Sehnenprobleme am Fuß) sowie Innenverteidiger Jannik Borgmann. Zudem ist Abwehrchef Ole Kittner noch nicht ins Teamtraining zurückgekehrt, Philipp Müller (Sprunggelenks-OP) ebenfalls nicht.



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