Fußball: 3. Liga
Preußen Münster will sich den Feinschliff holen

Münster -

Samstag 14 Uhr, Preußenstadion, Fortuna Köln und fieses Wetter: Das reicht schon sehr nach Alltag in Liga drei – ist aber „nur“ der Testlauf des SC Preußen Münster eine Woche, bevor es in Jena wirklich ernst wird.

Freitag, 18.01.2019, 16:18 Uhr aktualisiert: 18.01.2019, 21:15 Uhr
Drittes Aufeinandertreffen in dieser Saison: Münsters Rufat Dadashov (links) und Bernard Kyere, hier beim 0:2 aus Sicht der Preußen im Dezmeber, dürften am Samstag wieder miteinander zu tun haben.
Drittes Aufeinandertreffen in dieser Saison: Münsters Rufat Dadashov (links) und Bernard Kyere, hier beim 0:2 aus Sicht der Preußen im Dezember, dürften am Samstag wieder miteinander zu tun haben. Foto: Jürgen Peperhowe

Die überschaubar kurze Winter-Vorbereitung des SC Preußen Münster neigt sich dem Ende entgegen. Wenn am Samstag um 14 Uhr der Ball im Preußenstadion rollt, dann ist das für den Fußball-Drittligisten aus Münster eine Art Generalprobe gegen Fortuna Köln. Der Vergleich mit dem Ligakonkurrenten, gegen den der SCP den Saisonstart mit 4:1 gewann und mit einer 0:2-Packung in der Winterpause verabschiedet worden war, gibt einen Vorgeschmack. Es ist der Appetitanreger vor dem Auftritt am 26. Januar (Samstag) beim FC Carl Zeiss Jena.

Die Preußen waren in die Winterpause gestolpert, nachdem die Elf von Trainer Marco Antwerpen im ersten großen Saisonblock 2018/19 lange gleichermaßen positiv überrascht und überzeugend gespielt hatte. „Die Pause“, sagt Antwerpen rückblickend, „kam vielleicht zu spät für uns.“ Seinem Team, vor der Saison als „Underdog“ eingestuft, ging die Puste aus. Die letzten vier Punktpartien des alten Jahres wurden verloren. Nun also der spanende Neustart in Jena mit dem 21. Spieltag der 3. Liga.

Zu Wochenbeginn wurde die Leistungsdiagnostik in Münster absolviert, die gesammelten Ergebnisse fehlen noch. Aber Antwerpen hat sich bei der Inaugenscheinnahme seiner Spieler im Training davor ein Bild gemacht, dass die individuellen Programme in der Pause absolviert worden sind. Und, was noch wichtiger für den 47-Jährigen sein dürfte: „Was man sofort merkt, ist, dass die Spieler wieder fitter und konzentrierter sind. Das sah alles schon sehr ordentlich im Training aus.“

Gegen die Fortuna aus Köln soll nun eine Art Feinschliff her. Natürlich werden die Preußen nicht alle Karten aufdecken. Aber, so der Coach: „Wir wollen die guten Dinge aus dem Spiel gegen Bayer Leverkusen mitnehmen, hohes Pressing auch gegen Köln spielen.“ Dafür wurde in den Übungseinheiten vermehrt auch Wert auf Sprints gelegt, die Preußen wollen den Gegner früh stellen und auch „kaputtlaufen“. Ein guter Plan, mutig und die moderne Auslegung von Fußball.

Personell pausieren wohl Innenverteidiger Jannik Borgmann (muskuläre Pro­bleme) und der von einer Grippe gerade genesene Moritz Heinrich. Ein Comeback von Mittelfeldspieler Danilo Wiebe (Kreuzbandriss) zeichnet sich vage für den März ab. Wieder voll belastbar sind dagegen die Offensivkräfte Martin Kobylanski und Tobias Rühle. Spannung verspricht auch, inwieweit Sturmtalent Cyrill Akono gegen Köln Spielanteile erhalten wird.

► Beim Testspiel im Preußenstadion, das eigentlich in Billerbeck stattfinden sollte, kosten Eintrittskarten sechs Euro für Erwachsene und vier Euro ermäßigt. Einlass ist nur vor den Blöcken E/F an der Haupttribüne.

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