Fußball: Westfalenliga
Preußen Münster II schludert beim 1:0 gegen den SC Roland nur vor dem Tor

Münster -

Der Sieg fiel knapper aus, als er im Endeffekt war. Mit 1:0 gewann der SC Preußen Münster II sein Heimspiel gegen den SC Roland, musste dabei aber unnötig zittern. Denn Chancen für weitere Treffer waren reichlich da, allein das zweite Tor wollte nicht fallen. Es war der einzige Kritikpunkt.

Sonntag, 17.03.2019, 18:46 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 11:24 Uhr
Julius Hölscher war der Matchwinner des SC Preußen II, der gegen den SC Roland um Mario Bertram (r.) mit 1:0 gewann.
Julius Hölscher war der Matchwinner des SC Preußen II, der gegen den SC Roland um Mario Bertram (r.) mit 1:0 gewann. Foto: fotoideen.com

Es grenzte schon an „Wahnsinn“, wie es Trainer Sören Weinfurtner bezeichnet. Schludrig und fahrlässig gingen seine Schützlinge mit den sich bietenden Chancen um, eine Strafe aber blieb aus. Mit 1:0 (1:0) gewann der SC Preußen Münster II gegen den SC Roland und verteidigte damit seinen Platz an der Tabellenspitze – und ließ so auch das Fazit von Weinfurtner positiv ausfallen. „Der Sieg war hochverdient. Die Mannschaft hat den Charakter des Spiels von der ersten Minuten verstanden und war bereit, den unbequemen Stil des Gegners anzunehmen“, lobte der 40-Jährige.

Sehr körperlich und zweikampfbetont versuchte der Gast an der Hammer Straße, dem SCP die Lust am Fußballspielen zu nehmen. Diese aber ließen sich die Preußen nicht nehmen, wie das 1:0 eindrucksvoll bewies. „Einen Top-Angriff“ (Weinfurtner), den Marius Mause mit Fabian Kerellaj geleitet hatte, vollendete Julius Hölscher nach der finalen Hereingabe von Loris Deiters am ersten Pfosten (14.). Es war die einzige der vielen herausragenden Möglichkeiten, die sich Münster erspielte, Ugur Tezel, Kerellaj und erneut Hölscher verpassten den zweiten Treffer – wie der Ex-Preuße Semih Daglar im Eins-gegen-eins-Duell mit Schlussmann Marko Dedovic (25.). Es blieb die einzige große Chance des SC aus Roland, der ansonsten nur über Standards im Ansatz brenzlige Situationen im SCP-Strafraum hervorrief.

Auch nach dem Wechsel waren die Adlerträger die spielbestimmende Mannschaft, die sich über die 45 Minuten verteilt „vier, fünf weitere Hochkaräter“ (Weinfurtner) erspielte – aber das erlösende 2:0 verpasste. „Da haben wir leider immer die falschen Entscheidungen getroffen und hätten es in letzter Konsequenz besser machen müssen. Aber ansonsten haben wir eine sehr gute Partie abgeliefert“, sagte Weinfurtner. SCP II: Dedovic - Mause, Lanius, Klauke (46. Touray) - Tezel, Klann, Burchard, Deiters - Knüver (80. Born) - Hölscher, Kerellaj (74. Wegmann)

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