Fußball: Oberliga
Preußen Münster II verliert 2:3 beim SC Paderborn II

Münster -

Das Duell der Reserveteams ging an den SC Paderborn. Die Ostwestfalen behaupteten sich am Sonntag gegen die zweite Preußen-Garde mit 3:2. Sehr zum Ärger von Münsters Trainer Sören Weinfurtner, der noch einige Baustellen sieht.

Sonntag, 11.10.2020, 20:12 Uhr
Sieht gut aus:
Sieht gut aus: Foto: Wilfried Hiegemann

Sören Weinfurtner konnte einfach nicht zufrieden sein. Nicht mit der Leistung, nicht mit der Einstellung seiner Mannschaft und schon gar nicht mit dem Ergebnis. Und weil alles irgendwie aufeinander aufbaut, hatte der Trainer des SC Preußen Münster II einfach einen schlechten Sonntag. Mit 3:2 (2:1) schickte der ostwestfälische SCP aus Paderborn den aus Münster auf die Heimreise. Ärgerlich für die Gäste, die den Knockout erst vier Minuten vor Ende der Partie durch Louis Ortmann kassierten. Aber auf diese einfache Erklärung wollte es der münsterische Coach erst gar nicht reduzieren. „Selten dämliche Fehler“ hätte seine Elf vor dem letzten Treffer gemacht. Keine Frage, Weinfurtner war regelrecht angeknabbert ob der Niederlage.

Die sei vermeidbar gewesen, analysierte der Coach, in einer Begegnung, die hier wie dort „schlechtes Oberliga-Niveau“ gezeigt hätte. Wobei die Preußen aus Münster gegen den SC Paderborn II des Öfteren schlecht aussahen. „Fehlerhaft und fahrig, ohne eine gute Einstellung“, attestierte Weinfurtner seinem Team spielentscheidende Unzulänglichkeiten gegen die permanent hoch pressende Paderborner Mannschaft. Die ging durch den Treffer von Hendrik Mittelstädt (5.) früh in Führung. Wladimir Wagner (33.) legte nach. Mit dem 0:2 war den Münsteranern der Zahn bereits gezogen? Mitnichten.

Ousman Touray und Julian Schmidt verpassten jeweils gute, sogar sehr gute Chancen, doch mit dem Anschluss-Elfmetertreffer von Nils Burchardt (45.) gab es wieder Hoffnung für die Jungs aus Münster. Die warfen im zweiten Durchgang alles in die Waagschale, wurden besser und kamen durch Marius Mause im Anschluss an einen Eckball auch zum zwischenzeitlichen Ausgleich (57.). Münster war danach spielbestimmend nach den Beobachtungen ihres Trainers – aber eben nicht clever genug. „Ich weiß nicht, ob wir das Spiel gewinnen mussten, wir durften es aber auf keinen Fall verlieren“, schilderte Weinfurtner seine Eindrücke. Nachdenklich stimmte ihn zudem, dass sich nach den Spielen gegen Wattenscheid und ASC Dortmund nun zum dritten Mal in den Schlussminuten Ungemach breitmachte. „Wir werden an unserer Fitness arbeiten müssen“, versprach der Coach seinen Jungs eine anstrengende Trainingswoche.

SCPreußenII:Westphal – Woitaschek (81. Rüschenschmidt-Sickmann), Klauke, Borgmann – Lackmann, Heering, Burchardt, Mause – Schmidt (73. Di Pierro) – Gülcan (35. Nyuydine), Touray (76. Özmen)

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