Regionalliga West
Ärger in NRW um Fußball-Spiele ohne Corona-Tests

Düsseldorf (dpa) - Der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) ist nach Angaben des „Spiegel“ wegen seines Umgangs mit Corona-Schutzmaßnahmen in die Kritik der nordrhein-westfälischen Landesregierung geraten. 

Freitag, 13.11.2020, 17:13 Uhr aktualisiert: 13.11.2020, 18:27 Uhr
Eine Reihe von Fußbällen auf dem Rasen.
Eine Reihe von Fußbällen auf dem Rasen. Foto: Jan Woitas

Laut dem Spiegel-Bericht sorgt die Regionalliga West für Ärger, weil deren Spieler in den vergangenen Wochen trotz der Fortsetzung des Spielbetriebes nicht getestet wurden. Zwar seien Tests angekündigt, aber keine verbindlichen Abmachungen getroffen worden. In Absprache mit dem WDFV hatte die Staatskanzlei die vierte Liga als Spielklasse mit professionellen Strukturen eingestuft und damit die Grundlage für die Fortsetzung des Spielbetriebs während des Shutdowns geschaffen.

„Ich bin davon ausgegangen, dass sich die Vereine im Hinblick auf die Tests auch wie Profivereine verhalten, nachdem sie als solche eingestuft wurden“, wird Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport, vom Nachrichtenmagazin zitiert. Sie habe den Verband nun aufgefordert, „schnellstmöglich entsprechende Testungen der Spieler“ vorzunehmen.

Laut Verband sollen demnächst 48 Stunden vor Spielen Schnelltests eingesetzt werden. „Spätestens ab nächster Woche“, sagte WDFV-Präsidiumsmitglied Manfred Schnieders, „wir mussten das erst organisieren, schneller ging das nicht.“

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