Fußball-Serie: Zehn Jahre nach dem Preußen-Aufstieg
Was macht eigentlich Carsten Gockel?

Münster -

Die finalen Spiele der Saison 2010/11, die für Preußen Münster mit dem Aufstieg in Liga drei endete, nehmen wir zum Anlass für einen Rückblick. Heute kommt das Zeitzeichen aus Leverkusen: Am 16. April siegten die Preußen mit 2:0 bei der Bayer-Reserve – unter den wachen Augen des Sportlichen Leiters Carsten Gockel. Von Ansgar Griebel
Freitag, 16.04.2021, 09:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 16.04.2021, 09:00 Uhr
Preußen-Dauerbrenner Carsten Gockel startete 1996 bei den Preußen auf dem Platz, wurde dann aber auch am Spielfeldrand zu einer der prägenden Figuren des Vereins
Preußen-Dauerbrenner Carsten Gockel startete 1996 bei den Preußen auf dem Platz, wurde dann aber auch am Spielfeldrand zu einer der prägenden Figuren des Vereins Foto: Jürgen Peperhowe
Wo ist Behle? Mit dieser Frage hat Reporterlegende Bruno Moravetz einst Sportgeschichte geschrieben. Langläufer Jochen Behle war bei den Olympischen Winterspielen 1980 in den Wäldern von Lake Placid verschwunden und tauchte erst mit viel Verspätung wieder auf – aber er tauchte auf. Im Herbst 2016 verschwand mit Carsten Gockel (47) das Gesicht des SC Preußen urplötzlich aus der öffentlichen Wahrnehmung. Nach fast 20 Jahren – und blieb verschwunden. Da stellt sich die Frage: Wo ist Gockel? Ihre Handynummer kannte ich einst auswendig. Eine von ganz, ganz wenigen. Carsten Gockel war bei den Preußen der Ansprechpartner für fast alle Themen – und dann waren Sie weg. Da fragt man sich: Wo ist Gockel? Nur den Rasen nie gemäht Carsten Gockel: Alles gut, ich bin hier, ich lebe und arbeite in Münster, und mir geht es bestens. Stürmer, Sportvorstand, Sportdirektor, Interimstrainer, Geschäftsführer. Was haben Sie bei den Preußen eigentlich nicht gemacht? Gockel: Da muss ich kurz nachdenken. Es gab wirklich nicht viele Aufgaben, die ich nicht gemacht hätte. Den Rasen habe ich nie gemäht … Wahrscheinlich, weil die Zeit fehlte – Preußen Münster und Carsten Gockel, das gehörte einfach zusammen … Gockel: Ich habe das auch immer so verstanden: Wenn man das macht, dann muss man das richtig machen. In diesen Positionen geht das entweder ganz oder gar nicht. Für mich war es immer wichtig, nicht nur das 1:0 und das 2:1 zu organisieren, sondern auch den SC Preußen in Münster zu einem Teil dieser Gesellschaft zu machen.
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