Fußball-Serie: Zehn Jahre nach dem Aufstieg
Die Preußen bleiben Mehmet Karas echte Liebe

Münster -

Diesen Spieler werden die Preußen-Fans nicht vergessen. Selbst wenn er beim Aufstieg 2011 nicht in der ersten Reihe stand. Mehmet Kara hatte das Besondere, das anderen fehlte. Der zurückhaltende Dribbler fand auch auch unter Disziplinfan Marc Fascher seinen Platz. Von Alexander Heflik
Mittwoch, 21.04.2021, 12:15 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 21.04.2021, 12:15 Uhr
Der jubelnde Mehmet Kara
Der jubelnde Mehmet Kara Foto: Peperhowe
Er lässt keinen Zweifel daran. Nicht einen. „Das war meine schönste Zeit als Profi. Das vergesse ich nie“, sagt Mehmet Kara. Keiner, niemand, nichts und niemand. Er kam als unbekannter Oberliga-Spieler, wurde von der Gegengerade zum „Fußballgott“ erhoben, ehe er am Ende unrühmlich aussortiert wurde. Nach 302 Pflichtspielen für die Preußen mit 62 Treffern und 30 Assists war Schluss. Mehmet Kara ist einer der, das kann man so sagen, Stars der Aufstiegsmannschaft. Seine Art zu kicken ist verspielt, locker und leichtfüßig, manches Mal nicht zielführend. Aber in guten Zeiten zieht er die Fans in den Bann. Trainer Roger Schmidt entdeckt den türkischen Mittelfeld-Rastelli bei der Hammer SpVg, als der damalige Delbrücker Coach ein 0:0 in der Oberliga erlebt. „Er fragte mich nach der Partie, warum mich noch keiner entdeckt hat.“ Was Kara damals im Jahr 2007 auch nicht so recht beantworten kann. Aber Schmidt lockt den Dribbelkünstler gemeinsam mit Sportchef Carsten Gockel nach Münster.
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