Hamburger SV
Bruchhagen bestätigt Lösung mit Würzburg wegen Hollerbach

Hamburg (dpa) - Fußball-Bundesligist Hamburger SV und Drittligist Würzburger Kickers haben laut HSV-Vorstandschef Heribert Bruchhagen die Ablösemodalitäten für Trainer Bernd Hollerbach geklärt.

Sonntag, 28.01.2018, 14:52 Uhr aktualisiert: 28.01.2018, 14:56 Uhr
HSV-Vorstand Heribert Bruchhagen stellt Bernd Hollerbach (r) als neuen Cheftrainer vor.
HSV-Vorstand Heribert Bruchhagen stellt Bernd Hollerbach (r) als neuen Cheftrainer vor. Foto: Daniel Reinhardt

Er habe zweimal mit dem Kickers-Aufsichtsratsvorsitzenden Thorsten Fischer gesprochen, sagte Bruchhagen am Sonntag in der Sky-Sendung «Wontorra der Fußball-Talk». «Wir haben eine Lösung gefunden. Und diese Lösung besteht. Von daher ist diese Thematik vom Tisch.» Demnach soll es ein Ablösespiel für Hollerbach in Würzburg geben. Die Einnahmen blieben bei den Kickers. «Sollte das Spiel nicht zustande kommen, gibt es eine Ausgleichszahlung unsererseits», meinte Bruchhagen. «Das muss Würzburg selbst entscheiden, welche Variante sie möchten.»

Der «Mannheimer Morgen» hatte am Freitag als erstes gemeldet, dass der 48-jährige Hollerbach beim ehemaligen Zweitligisten noch unter Vertrag stand, als er von den Hanseaten am Montag als Nachfolger von Markus Gisdol verpflichtet wurde und einen Kontrakt bis Juni 2019 unterschrieb. Die «Bild» hatte später über mögliche Ablösespiele berichtet.

Hollerbach hatte die Würzburger Kickers 2016 in die 2. Bundesliga geführt, war aber im vergangenen Jahr gleich wieder abgestiegen. Im Mai 2017 trat er von seinem Amt zurück. Laut «Bild» soll er bei den Kickers aber danach noch als Berater Honorar erhalten haben. Am Samstag war er bei seinem Debüt als Cheftrainer des Bundesliga-Vorletzten zu einem 1:1 bei RB Leipzig gekommen.

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