Schiri von deutschem 7:1-Sieg
Referee Rodríguez soll Drittliga-Trainer in Spanien werden

Madrid (dpa) - Der frühere FIFA-Referee Marco Rodríguez, der am 8. Juli 2014 das historische 7:1 im WM-Halbfinale der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Gastgeber Brasilien pfiff, soll Trainer beim spanischen Drittligisten Salamanca werden.

Dienstag, 20.08.2019, 19:22 Uhr aktualisiert: 20.08.2019, 19:26 Uhr
Marco Rodriguez beim historischen 7:1-Sieg der DFB-Elf gegen Brasilien bei der WM 2014.
Marco Rodriguez beim historischen 7:1-Sieg der DFB-Elf gegen Brasilien bei der WM 2014. Foto: Thomas Eisenhuth

Darüber berichtete am Dienstag die Nachrichtenagentur AP. Nach dem WM-Turnier 2014 hatte der heute 45 Jahre alte Mexikaner seine Schiedsrichter-Karriere beendet. In Salamanca soll Rodríguez, der auch die spanische Staatsangehörigkeit besitzt, nun seinen ersten Trainerjob übernehmen.

Das Multitalent war auch bei den WM-Endrunden 2006 und 2010 als Referee im Einsatz und arbeitete als Fußballkommentator in Mexiko. Offenbar war der Mann für Kantersiege der DFB-Auswahl bei Weltmeisterschaften zuständig: Auch beim 4:0 der Deutschen in der Vorrunde der WM 2010 gegen Australien stand Rodríguez als Unparteiischer im südafrikanischen Durban auf dem Rasen.

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