Düsseldorfer Sportvorstand
Pfannenstiel: Bleibe auf jeden Fall bis Saisonende

Düsseldorf (dpa) - Sportvorstand Lutz Pfannenstiel hat nach seiner Rückzugs-Ankündigung zum Saisonende einen früheren Abschied vom Fußball-Bundesligisten Fortuna Düsseldorf kategorisch ausgeschlossen.

Mittwoch, 19.02.2020, 21:48 Uhr aktualisiert: 19.02.2020, 21:50 Uhr
Steht bei Fortuna Düsseldorf offenbar vor dem Aus: Sportvorstand Lutz Pfannenstiel.
Steht bei Fortuna Düsseldorf offenbar vor dem Aus: Sportvorstand Lutz Pfannenstiel. Foto: Tom Weller

«Ich werde auf jeden Fall bis zum letzten Spieltag bei der Fortuna bleiben», sagte Pfannenstiel zu Sky Sport News HD: «Wenn ich wirklich sofort weggewollt hätte, dann hätten wir mit Sicherheit eine Lösung gefunden, jetzt sofort aufzulösen. Aber das möchte ich nochmal ganz klar darstellen, erst zum Saisonende.»

Der 46-Jährige betonte noch einmal, er habe sich «aus ausschließlich privaten Gründen, dazu entschieden im Sommer den Vertrag aufzulösen». Die Gründe wollte er nicht erläutern. «Ich möchte nicht zu detailliert in die Privatsphäre eintauchen», sagte er: «Wenn es kein schwerwiegender Grund wäre, dann hätte ich es nicht gemacht.» Er werde den Verein aber nicht im Stich lassen, versicherte der Sportvorstand. «Das sind meine privaten Probleme, die muss ich selber lösen und darum bin ich auch relativ früh oder sehr früh, eben im Februar, auf den Aufsichtsrat zugekommen.»

Außerdem wehrte sich Pfannenstiel dagegen, dass er nun eine «lame duck» sei. Das sei nur der Fall gewesen, «wenn man jetzt einen neuen Sportchef von außen geholt hätte, der einfach dann versucht alles umzustrukturieren, der sich sein eigenes Bild schaffen muss». Mit seinem Nachfolger ab 1. Juni, dem bisherigen Kaderplaner und Direktor Scouting Uwe Klein, habe er aber «die letzten Transferzeiten sehr gut zusammengearbeitet. Von daher glaube ich, ist das eine ganz normale Übergabe.»

Die Trennung am Saisonende habe nichts mit der Entlassung von Friedhelm Funkel vor drei Wochen zu tun, versicherte Pfannenstiel, und habe auch grundsätzlich keine sportlichen Gründe. «Der Aufsichtsrat hat das ja auch ganz klar bestätigt, dass man gerne noch mit mir weitergearbeitet hätte, genauso wie ich mit dem Verein gerne weitergearbeitet hätte.»

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