VAR-Entscheidungen
Videobeweis: UEFA-Boss Ceferin mahnt Verbesserung an

Amsterdam (dpa) - UEFA-Präsident Aleksander Ceferin ist nicht zufrieden mit vielen Entscheidungen der Videoschiedsrichter.

Dienstag, 03.03.2020, 13:57 Uhr aktualisiert: 03.03.2020, 14:01 Uhr
Weiterhin unbestritten: Der Videobeweis.
Weiterhin unbestritten: Der Videobeweis. Foto: Roland Weihrauch

«Es gibt keinen Weg zurück, aber manche Dinge müssen gelöst werden», sagte der Verbandschef nach dem Kongress der Europäischen Fußball-Union in Amsterdam. Speziell monierte Ceferin die Auslegung der Handspielregel. «Sie ist unklar», sagte der Slowene.

Ceferin berichtete von einem Trainermeeting, bei dem unter anderen Jürgen Klopp, Pep Guardiola und Zinedine Zidane dabei waren. Die Coaches des FC Liverpool, von Manchester City und Real Madrid hätten per Video vorgespielte Handsituationen unterschiedlich bewertet. «Wenn es für die besten Trainer nicht klar ist, ist es auch für dich und mich nicht klar», sagte der 52-Jährige.

Zudem wünscht sich der UEFA-Chef bei durch den Video-Assistenten (VAR) überprüften Abseitsentscheidungen eine dickere Kontrolllinie. «Ist ein Zentimeter wirklich ein Vorteil für den Stürmer?», fragte er zu den oft hauchdünnen Entscheidungen durch die sogenannten kalibrierten Linien. Das für die Regeln zuständige International Football Association Board hatte bei seiner Jahressitzung am vergangenen Samstag in Belfast keine VAR-Änderungen beschlossen.

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