Statt Spielernamen
Premier-League-Trikots mit «Black Lives Matter»-Schriftzügen

London (dpa) - Die Fußballprofis der englischen Premier League wollen und dürfen beim Wiederbeginn nach der Corona-Pause deutliche Zeichen gegen Rassismus setzen.

Freitag, 12.06.2020, 19:32 Uhr aktualisiert: 12.06.2020, 19:34 Uhr
«Black Lives Matter» soll statt den Spielernamen auf den Trikots der Premier-League-Clubs prangen.
«Black Lives Matter» soll statt den Spielernamen auf den Trikots der Premier-League-Clubs prangen. Foto: Peter Byrne

Es sei erlaubt, dass die Spieler in den ersten insgesamt zwölf Partien ihren Namen auf dem Trikot durch den Schriftzug «Black Lives Matter» (Schwarze Leben zählen) ersetzen, teilte die Liga mit. Zudem werde es für die komplette restliche Saison ein «Black Lives Matter»-Logo auf den Trikots geben.

Die Initiative kam nach Informationen der Zeitung «Guardian» von mehreren Mannschaftskapitänen und Vertretern der Spielergewerkschaft PFA (Professional Footballers' Association). «Wir, die Spieler, stehen zusammen mit dem Ziel, rassistische Vorurteile auszurotten, wo immer sie existieren», hieß es in einem Statement von Spielern aller 20 Clubs, das die Premier League verbreitete. Die Profis dürfen sich zudem vor und während der Partien hinknien und damit gegen Rassismus protestieren.

Die Saison beginnt ab Mittwoch (17. Juni) mit zwei Nachholspielen, bevor am Freitag der erste komplette Spieltag mit zehn Partien seit der Unterbrechung beginnt. Neben dem Zeichen gegen Rassismus soll ein Emblem auf den Shirts dem nationalen Gesundheitsdienst NHS für die Arbeit im Zuge der Coronavirus-Krise danken.

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