Frankfurter Sportvorstand
Bobic: «Gehaltsobergrenze bekommt man nicht hin»

Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hält eine Gehaltsobergrenze im europäischen Profifußball auch angesichts der Corona-Krise für nicht realistisch.

Mittwoch, 01.07.2020, 14:47 Uhr aktualisiert: 01.07.2020, 14:50 Uhr
Fredi Bobic glaubt nicht an eine Gehaltsobergrenze bei Fußball-Profis.
Fredi Bobic glaubt nicht an eine Gehaltsobergrenze bei Fußball-Profis. Foto: Uwe Anspach

«In Europa bekommt man nicht einmal eine Briefmarke hin», sagte er während einer Pressekonferenz. «Auf europäischer Ebene wird man das nicht hinkriegen. Ich glaube nicht daran.» National könne man es machen, wäre dann aber nicht mehr konkurrenzfähig.

Auch die Corona-bedingten niedrigeren Ablösesummen würden sich wieder nach oben verändern. «Ich bin realistisch und weiß, wie die Wirtschaft funktioniert: höher, schneller, weiter», sagte Bobic. Momentan würden «unfassbar viele Spieler» angeboten werden, darunter viele richtig gute. «Wenn erst in Italien, England und Spanien die Meisterschaften zu Ende gehen, wird der Mark überschwemmt werden.»

© dpa-infocom, dpa:200701-99-635453/2

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