Nations League
Frankreich schlägt erneut WM-Finalgegner Kroatien

Berlin (dpa) - Fußball-Weltmeister Frankreich hat Kroatien eine kleine Revanche für die Niederlage im WM-Finale vor zwei Jahren verwehrt.

Dienstag, 08.09.2020, 23:04 Uhr aktualisiert: 08.09.2020, 23:08 Uhr
Frankreichs Dayot Upamecano (2.v.l.) köpft das 3:1 für seine Mannschaft.
Frankreichs Dayot Upamecano (2.v.l.) köpft das 3:1 für seine Mannschaft. Foto: Francois Mori

Die Franzosen siegten in Saint-Denis bei Paris 4:2 (2:1) - so war auch das Endspiel 2018 in Moskau ausgegangen. Damit schaffte die Auswahl von Trainer Didier Deschamps den zweiten Erfolg nach dem 1:0 in Schweden.

Dejan Lovren brachte in der 17. Minute zunächst den Vizeweltmeister in Führung, doch Antoine Griezmann (43.) und Kroatiens Torhüter Dominik Livakovic (45.+1), von dessen Rücken der Ball unglücklich ins Tor prallte, sorgten vor der Pause für die Wende. Josip Brekalo (55.) glich noch einmal aus, doch der Leipziger Dayot Upamecano (65.) per Kopf und Olivier Giroud (77.) mit einem Foulelfmeter bescherten den Franzosen den Sieg in der munteren Partie.

Auch Titelverteidiger Portugal schaffte dank des genesenen Cristiano Ronaldo mit dem 2:0 (1:0) in Schweden den zweiten Erfolg nach dem 4:1 über Kroatien. Dort hatte Ronaldo wegen einer Zehenverletzung zuletzt noch gefehlt. Diesmal erzielte er in Solna mit einem Freistoß in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zunächst als erster Europäer sein 100. Länderspieltor und erhöhte dann in der 72. Minute mit Treffer 101. Nur Irans Ex-Bundesligaprofi Ali Daei liegt mit 109 Toren noch vor ihm. Die Schweden verloren Gustav Svensson unmittelbar vor dem Rückstand per Gelb-Rot.

Belgien kam mit einem 5:1 (2:1) über Island zum zweiten Sieg im zweiten Spiel. Der Dortmunder Axel Witsel (13.) glich Islands frühe Führung aus, Ex-BVB-Profi Michy Batshuayi (17., 69.) sorgte erst für die Führung und dann für die Entscheidung. Außerdem waren Dries Mertens (50.) und Jéremy Doku (80.) erfolgreich. In der gleichen Gruppe musste England nach dem 1:0 in Island mit einem 0:0 in Dänemark zufrieden sein.

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