Nationalspielerin
Lina Magull: Frauenfußball kommt beim DFB oft zu kurz

Köln (dpa) - Nationalspielerin Lina Magull sieht ein Vermarktungsproblem des Frauenfußballs in Deutschland.

Sonntag, 11.10.2020, 16:57 Uhr aktualisiert: 11.10.2020, 17:02 Uhr
Kritisiert, dass der Frauenfußball beim DFB oft zu kurz kommt: Nationalspielerin Lina Magull.
Kritisiert, dass der Frauenfußball beim DFB oft zu kurz kommt: Nationalspielerin Lina Magull. Foto: David Inderlied

«Ich weiß, dass der DFB sich viel Mühe gibt, dass es innerhalb des DFB aber auch klare Prioritäten für den Männerfußball gibt und dass der Frauenfußball des Öfteren zu kurz kommt», sagte die 44-fache Nationalspielerin vom FC Bayern München dem Deutschlandfunk. Die 26-Jährige forderte mehr Investitionen, um den Frauenfußball hierzulande aufzubauen.

Einige Spielerinnen habe es ins Ausland gezogen, da sie etwa dort mehr Möglichkeiten sähen, ihre Sportart voranzubringen. «Da gibt es gerade in Deutschland noch sehr viel Potenzial vermarktungsmäßig was zu machen.» Wirtschaftlich sei es schwierig für den Frauenfußball. Man müsse gucken, ob es einen wirtschaftlichen Mehrwert für den Verein und Sponsoren gebe. «Da stehen wir eben nun mal nicht so gut da, was man auch ehrlich gesagt zugeben muss.»

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