Paneuropäisches Turnier
Rummenigge über Entscheidung zur EM: «Wird nicht leicht»

München (dpa) - Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hält die Entscheidung über eine Austragung einer paneuropäischen Fußball-EM in diesem Jahr für komplex.

Montag, 18.01.2021, 17:28 Uhr aktualisiert: 18.01.2021, 17:32 Uhr
Sorgt sich um die Austragung der Fußball-EM: Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.
Sorgt sich um die Austragung der Fußball-EM: Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Foto: Tom Weller

«Man darf nicht vergessen, dass die Idee dieser speziellen Austragung des Turniers entstanden ist, als es Corona noch nicht gab. Das war damals eine Initiative der EU-Kommission, die den Fußball mal in ganz Europa dargestellt haben wollte», sagte Rummenigge im Interview von «Münchner Merkur/tz». «Ich weiß aber, dass der UEFA-Präsident Aleksander Ceferin – der unglaublich sorgfältig mit Corona umgeht – darüber nachdenkt, ob es in Zeiten von Corona nicht doch sinnvoller wäre, das Turnier in nur einem Land zu spielen. Mit einem entsprechenden Hygiene-Konzept, versteht sich.»

Die ursprünglich für 2020 angesetzte EM soll vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 in zwölf Ländern ausgetragen werden. Die Europäische Fußball-Union UEFA plant mit vier Szenarien für München und die weiteren elf Spielorte. Diese reichen von Spielen in vollen Stadien bis hin zu einem kompletten Zuschauer-Ausschluss. Am 5. März soll eine Regelung für jeden der Orte getroffen werden.

«Die UEFA wird und muss in den nächsten Wochen eine Entscheidung fällen, wie und wo das Turnier stattfinden soll. Das wird nicht leicht. Aber so wie ich Aleksander Ceferin kennengelernt habe, wird die UEFA mit großer Sorgfalt und Klugheit die richtige Entscheidung fällen», sagte Rummenigge.

© dpa-infocom, dpa:210118-99-75315/2

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