Bundesliga
Schalke-Vorstand Jobst: Lizenzen nicht in Gefahr

Gelsenkirchen (dpa) - Marketingvorstand Alexander Jobst sieht die Lizenz für den finanziell angeschlagenen FC Schalke 04 weder in der ersten noch in der zweiten Fußball-Bundesliga als gefährdet an.

Freitag, 05.02.2021, 11:13 Uhr aktualisiert: 05.02.2021, 11:16 Uhr
Schalkes Marketingvorstand Alexander Jobst.
Schalkes Marketingvorstand Alexander Jobst. Foto: Guido Kirchner

Auch für den Fall, dass der Tabellenletzte der Bundesliga nach einem Abstieg nicht sofort wieder aufsteigen würde, sei auch ein weiteres Jahr in der 2. Liga zu verkraften. «Wir planen mit wirtschaftlicher Vernunft, sodass ein zweites Jahr 2. Liga - sollte der Aufstieg nicht sofort gelingen - den Club nicht in seiner Existenz infrage stellen würde», sagte Jobst im Interview der Funke-Mediengruppe. «Das Ziel im Falle eines Abstiegs ist der sofortige Wiederaufstieg. Danach richten wir uns aus.»

Jobst ist zuversichtlich, in naher Zukunft weitere Geldgeber zu finden. «Ich kann aber bereits signalisieren, dass wir in den kommenden Wochen und Monaten auch neue Partner für uns gewinnen werden», sagte Jobst und bekräftigte: «Die Marke Schalke 04 hat weiter eine unglaublich große Kraft.»

Zuletzt hatte der Tabellenletzte drei Sponsorenverträge, unter anderem mit einer Firma des früheren Aufsichtsratschefs Clemens Tönnies, zu teils besseren Konditionen verlängert und darüber auch Sofortzahlungen erhalten. Unklar ist noch, wie es mit dem Vertrag von Hauptsponsor Gazprom weitergeht. «Der Vertrag hat keine Gültigkeit für die 2. Liga, wir befinden uns in Gesprächen. Sie werden im Frühjahr konkretisiert, wenn wir weitgehend Klarheit haben werden, ob Schalke in der nächsten Saison erst- oder zweitklassig spielt», sagte Jobst.

© dpa-infocom, dpa:210205-99-314112/2

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