26. Spieltag
Fernduell BVB-Bayern geht weiter - Schalke will die Wende

Am 26. Bundesliga-Spieltag geht es das Fernduell um die deutsche Fußball-Meisterschaft in die nächste Runde. Zunächst ist Dortmund gefordert. Einige Teams wollen sich von einer anderen Seite zeigen, bei Schalke soll ein Trainerrückkehrer für die Wende sorgen.

Samstag, 16.03.2019, 07:31 Uhr aktualisiert: 16.03.2019, 07:34 Uhr
Will sich mit Borussia Dortmund nicht aus dem Gleichschritt mit den punktgleichen Bayern bringen lassen: Lucien Favre.
Will sich mit Borussia Dortmund nicht aus dem Gleichschritt mit den punktgleichen Bayern bringen lassen: Lucien Favre. Foto: Ina Fassbender

Hamburg (dpa) - Neun Spieltage vor Saisonende will sich Borussia Dortmund an der Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga nicht aus dem Gleichschritt mit dem punktgleichen Titelverteidiger Bayern München bringen lassen.

Die Dortmunder müssen am Samstag (18.30 Uhr) bei Hertha BSC antreten. Die Bayern ziehen am Sonntag (18.00 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Mainz 05 nach. Schalke 04 hat es am Samstag (15.30 Uhr) mit Champions-League-Anwärter RB Leipzig zu tun. Im Abstiegskampf wollen außer Schalke auch der VfB Stuttgart gegen 1899 Hoffenheim und Hannover 96 beim FC Augsburg punkten. Der VfL Wolfsburg hat Heimrecht gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf.

ATTACKE: Die Dortmunder wollen im Gastspiel bei Hertha BSC auf Augenhöhe mit den Bayern bleiben. «Wir wollen alles versuchen, um deutscher Meister zu werden. Wir sind nur noch in diesem Wettbewerb aktiv und werden alles dafür tun», sagte Sportdirektor Michael Zorc. Er glaubt, dass die Dortmunder ihr Tief im Februar und Anfang März überwunden haben und lässt sich auch vom Ausfall von Führungsspieler Axel Witsel nicht beirren.

AUFBRUCH: Bei Schalke 04 soll im Spiel eins nach der Trennung von Trainer Domenico Tedesco mit einem Erfolg gegen RB Leipzig ein Schlussstrich unter die Leidenszeit gezogen werden. Der bislang letzte Bundesligasieg liegt zwei Monate zurück. Zuletzt gab es auch noch ein 0:7 in der Champions League bei Manchester City. Doch Interimscoach Huub Stevens ist guter Dinge. «Mir geht es gut. Und ich hoffe, dass es mir nach den drei Monaten immer noch gut geht», sagte der Schalker «Jahrhunderttrainer» vor seinem Comeback auf der Bank.

TROTZREAKTION: Die Partie in Augsburg gilt für Hannover 96 als letzte Chance im Kampf um den Klassenverbleib. Den Tabellen-17. trennen vom FC Augsburg nur zwei Plätze, aber acht Punkte. Trainer Thomas Doll bezeichnete einen Erfolg als «großes Muss». Der letzte Auswärtssieg liegt 24 Spiele zurück. Er gelang im November 2017 ausgerechnet in Augsburg. Doll: «Vielleicht schließt sich am Samstag der Kreis.»

DERBY: Auch der Drittletzte Stuttgart will im Abstiegskampf Boden gutmachen. Im Baden-Württemberg-Derby ist allerdings 1899 Hoffenheim favorisiert. Die Kraichgauer (37) haben beinahe doppelt so viele Punkte auf dem Konto wie der VfB (19). Aber: Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann hat gegen Stuttgart noch nie gewonnen.

ABSCHIEDSTOUR: Für Trainer Bruna Labbadia beginnt gegen Fortuna Düsseldorf die Abschiedstour mit dem VfL Wolfsburg. «Ich wünsche mir nichts mehr, als dass wir die Saison top zu Ende spielen», sagte der Coach nach seiner Trennungsankündigung. Sein Team braucht Punkte im Kampf um einen Europa-League-Platz. Gegen die Düsseldorfer hat der VfL keines der bisherigen sieben Pflichtspiele verloren.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6474230?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686217%2F2820601%2F
Nachrichten-Ticker